Die anthroposophische Pharmazie dient einer rationalen Therapie, die auf dem Zusammenhang des Menschen mit den Naturreichen beruht.
Ausgangsstoffe, die dem Mineralreich entnommen werden, haben in homöopathisch zubereiteter Form eine direkte Wirkbeziehung zur Ichorganisation, indem sie deren Fähigkeit unterstützen, den physischen Leib (wieder) zu beherrschen und die Fülle der Einzelprozesse zu integrieren.
Pflanzliche Ausgangsstoffe wirken primär auf den Astralleib, auf das Seelische und regulieren dessen Beziehung zu den Lebensvorgängen des Ätherleibes.
Ausgangsstoffe tierischer Art wirken im menschlichen Organismus direkt auf die Vitalvorgänge des Ätherleibes und regulieren sein Verhältnis zum Astralleib.
Menschliche Substanzen (Bluttransfusionen, Humanalbumin u.a.), die dem menschlichen Organismus verabreicht werden, haben eine wesentliche Bedeutung für seinen physischen Leib. Aufgrund dieser Beziehungen ergeben sich je nach Krankheitsbild die Zusammenhänge mit bestimmten Ausgangsstoffen aus den Naturreichen für die Arzneimittelzubereitung.