Physischer Leib

Aus den Stoffen der unbelebten, mineralischen Welt bauen Pflanze, Tier und Mensch ihren physischen Leib auf. Dieser physische Leib aller lebenden Organismen ist messbar, wägbar und chemisch-analytisch quantitativ zu untersuchen. Er macht jede Gestalt räumlich sichtbar.

Er kann mithilfe der naturwissenschaftlichen Forschungsmethoden in umfassender Weise beschrieben werden. Dabei wird aber meist nicht beachtet, dass diese physische Organisation immer aus lebendigen Entwicklungsprozessen heraus gestaltet ist, die mit der Befruchtung beginnen. Erst wenn der Tod eingetreten ist, folgt der menschliche physische Leib nur noch den Gesetzen der Physik und der Chemie, unterliegt dann ohne Leben, Seele und Geist den Gesetzmässigkeiten der unbelebten Natur, der er entstammt, und wird rasch chemisch zersetzt und aufgelöst.

Gleich nach dem Tode gehen die festen, flüssigen und gasförmigen Bestandteile des Leibes ihre eigenen Wege und machen so deutlich, dass sie sich zur menschlichen Gestalt nur zusammenfügen lassen, wenn der physische Leib von den Gesetzmässigkeiten des Lebens durchzogen ist und zusammengehalten wird.