Venenbeschwerden

Beschwerden

  • Müde, schwere Beine
  • Schwellungen an Knöcheln, Füssen oder Beinen
  • Spannungsgefühl der Haut
  • Nächtliche WadenkrämpfeKrampfadern

Wann muss ein Arzt aufgesucht werden?

  • Wenn die Beschwerden überhandnehmen und sich auch durch Selbstmassnahmen keine Besserung einstellt
  • Wenn Beschwerden plötzlich und nur an einem Bein auftreten
  • Wenn Hautbereiche wie Pergament erscheinen
  • Bei offenen Stellen am Bein
  • Bei Verfärbung von Fingern oder Zehen
  • Bei Taubheitsgefühl
  • Bei Ohnmachtsneigung und Schwäche

Was können Sie selbst tun?

Allgemein empfehlenswert sowohl bei venösen Beschwerden als auch bei Kreislaufschwäche und Neigung zu niedrigem Blutdruck ist regelmässige körperliche Betätigung. Besonders eignen sich Ausdauersportarten wie Spazierengehen, Wandern, Radfahren, Schwimmen, Skilanglauf, bei venösen Beschwerden aber auch spezielle Beingymnastikübungen.

Bei Neigung zu venösen Beschwerden sollten vor allem längeres Stehen und Sitzen gemieden werden, doch nicht immer ist das möglich was also tun?

Im Stehen öfter mal von einem Fuss auf den anderen treten oder abwechselnd von den Zehenspitzen auf die Fersen wippen, sitzend die Zehen im Wechsel krümmen und strecken betätigt die «Muskelpumpe» der Waden und fördert die Blutzirkulation.

Beim Sitzen sollte man Oberkörper und Knie nie stark anwinkeln und, wann immer möglich, die Beine hochlegen.

Zuviel Wärme erweitert die Gefässe und verschlimmert die Beschwerden. Daher gilt es z.B., zu heisses Duschen oder Baden zu vermeiden.

Gleichmässiges, nicht zu kräftiges Aufwärtsstreichen mit der Handfläche vom Fuss zur Leiste erleichtert den Rückfluss des Blutes zum Herzen und beugt Flüssigkeitsstauungen vor. Regelmässig und leicht anwendbar ist dies z.B. beim Abtrocknen nach Dusche oder Bad.

Schwellungen der Beine werden gemässigt durch das Tragen von Stützstrümpfen (eine individuelle Beratung erhalten Sie im Sanitätsfachgeschäft oder in Ihrer Apotheke).