Fragen und Antworten

Herbstbabys

Babys, die früh im Herbst geboren werden...

...haben Glück, denn meist sind die Temperaturen noch mild und die Sonnentage nicht zu knapp. So können sich Neugeborene allmählich und sanft an die Temperaturen gewöhnen, auch wenn die Umgebung für den Organismus natürlich viel kälter ist als im Mutterleib. Achten Sie also darauf, dass Ihr Baby bei Spaziergängen warm angezogen und gut zugedeckt ist. Auch zuhause sollten Sie eine gute Balance anstreben zwischen warm halten und nicht überhitzen des Babykörpers. Denken Sie daran: Als Erwachsene empfinden wir Temperaturen ganz anders als Säuglinge. So kann auch ein „Zuviel“ an Wärme schaden, etwa wenn das Bettchen drinnen zu nah am Heizkörper steht.

Grundsätzlich gilt: Neugeborene dürfen nach zehn Tagen gut geschützt und den Witterungsverhältnissen entsprechend angezogen in die freie Natur heraus – für etwa eine halbe Stunde täglich. Bei stürmischem Regen oder heftigem Ostwind allerdings sollten Sie lieber in der Wohnung bleiben. Das Draussen-Sein hat mehrere positive Effekte: Tageslicht wirkt einer Neugeborenen-Gelbsucht entgegen, zudem werden die Lungen und Bronchien des Babys an der „Frischluft“ hervorragend trainiert. Sogar bei einer leichten Erkältung gilt: Zur Linderung der verstopften kleinen Nase wirkt ein Spaziergang oft Wunder.

Sommerbabys

Sommer, Sonne, Ferienfreuden

Sommerferien: Das ist die Sehnsucht nach Süden, Licht und Meer. Oder es ist die Lust am Draussen-Sein, hoch in den Bergen, irgendwo in der Natur – vielleicht auch im eigenen Garten zuhause, ohne Verpflichtungen und Hetze. Bei diesen unterschiedlichen Bedürfnissen ist es gar nicht so einfach, die richtigen Entscheidungen zu treffen, damit die Ferien auch erholsam sind. Was nehme ich mit bei der Fahrt ans Mittelmeer? Was packe ich bei einer Fahrt in die Berge ein?

Der allerwichtigste Grundsatz zuerst: Ihr Baby sollte in der heissen Jahreszeit niemals ungeschützt der prallen Sonne ausgesetzt sein. Ein Schatten spendender Sonnenhut , am besten mit einer verlängerten Nackenpartie, oder ein spezieller Sonnenschirm für den Kinderwagen und Tragerucksack dürfen beim Vergnügen im Freien nie fehlen. Denken Sie daran: Baby- und Kinderhaut ist um vieles empfindlicher als die Haut von Erwachsenen und daher besonders schutzbedürftig! Der schwach ausgeprägte Eigenschutz von Babyhaut reicht nur für wenige Minuten. 

Wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Baby richtig angezogen ist, hilft folgender Trick: Fühlen Sie die Körpertemperatur im Nacken des Kindes. Dort sollte die Haut warm, aber nicht schwitzig sein.

Das Wichtigste in Kürze:                                  

  • Babys und Kleinkinder gehören nicht in die direkte Sonne. Erst ab dem 2. Lebensjahr dürfen Kinder an die Sonne – allerdings nur mit dem entsprechenden Schutz und mit einer Sonnenbrille, die vor unangenehmen Augenentzündungen schützt.
  • Meiden Sie die Mittagshitze zwischen 12 und 16 Uhr und bleiben Sie mit Ihrem Sonnenschein zu dieser Tageszeit lieber drinnen.
  • Babys verlieren im Sommer viel Flüssigkeit. Ausreichend Trinken ist ganz wichtig.
  • Ziehen Sie Ihr Baby nach dem „Zwiebelschalenprinzip“ an: am besten eine ärmelloser Body aus atmungsaktiver Baumwolle. Drüber ein Baumwollhöschen oder ein dünner Strampler und ein Baumwolljäckchen, das bei grosser Hitze schnell ausgezogen werden kann. Strampler ohne Fuss sind im Sommer optimal, da die Söckchen bei Bedarf schnell ausgezogen werden können.
  • Bei einem Zwischenhalt – und sei es nur zum schnellen Einkauf – versteht es sich von selbst, dass ein Baby NIE alleine im Auto sitzen bleibt, auch wenn es nur für wenige Minuten ist. Denn Sommerhitze lässt die Temperatur von Autos im Innenraum rasch in unerträgliche und gefährliche Höhen steigen!

Frühlingsbabys

Frühling: wiederkehrende Entdeckerlust

Babys und Kleinkinder lieben es, draussen in der freien Natur zu spielen und zu entdecken, denn sie tun damit etwas vom wichtigsten für ihre Entwicklung: Sie schulen ihre Sinne. Was gibt es nicht alles zu sehen, zu riechen und zu ertasten beim Spaziergang an einem trockenen und klaren Frühlingstag, zum Beispiel am Waldrand: Trockenes Laub mit seinem erdigen Duft will mit den kleinen Händchen ergriffen und herumgewirbelt werden, kleine Äste und Steine regen dazu an, am Fuss einer Buche ein Zwergenhüttchen zu bauen. Für die Kleinsten ist oft schon der unbedeutendste Gegenstand aufregend und "begreifens"-wert!

Eltern oder grössere Geschwister können sich an einem schönen Frühlingstag stundenlang die Zeit vertreiben. Diese Art der Entdeckungsreisen sind unerschöpflich und können Kinder auch nie überfordern, weil sie bei solchem Tun naturgemäss immer mit der eigenen Aktivität dabei sind: Dies unterscheidet sie von allen anderen "passiven" Wahrnehmungen wie bei elektronischen Medien, bei denen sowohl Babys wie Kleinkinder bloss "konsumieren" und damit eigentlich permanent überfordert werden. Eltern merken die heilsame Wirkung eines Frühlingsausflugs in die Natur spätestens am Abend: Wenn die Kleinen sofort in einen tiefen und erholsamen Schlaf fallen. 

Faszinierend am Frühling ist das stufenweise Wiedererwachen der Natur, das sich im Blühen der verschiedensten Pflanzen zeigt: Von den ersten Buschwindröschen über die Schlüsselblümchen bis zur Zeit der Apfel- und Tulpenblüte im April oder der Kirschbaumblüte im Mai. Wie sich der Herbst in den leuchtendsten Farben verabschiedete, so meldet sich das Leben im Frühling mit einem eindrücklichen Feuerwerk der Farben und Formen zurück. Wir erleben die Jahreszeiten des Übergangs deshalb als besonders inspirierend.

 

Auf was soll ich im Frühling achten?

Der Frühling ist für kleine Babys eine recht umkomplizierte Zeit. Die Kälte des Winters ist meistens vorüber und die heissen Sommertag noch weit weg. Mit dem intensiveren Licht und den wärmenden Sonnenstrahlen erwacht die Lust auf Bewegung und einen kleineren oder auch grösseren Frühlingsausflug mit dem Baby. Geht es Ihnen auch so? Wenn die Temperaturen steigen, möchte man den  Kleinen die ganze Welt zeigen. Nur: Wie macht man es richtig und an welche Dinge sollte man denken? Ob Reise oder kleiner Ausflug: die richtige Ausrüstung macht den Unterschied – und die muss gar nicht kompliziert sein.

Wichtig ist die richtige Bekleidung, denn was für Erwachsene eine sehr angenehme Temperatur sein kann, ist für das Neugeborene oder den Säugling mitunter doch noch etwas frisch. So empfiehlt es sich dem Baby auch dann noch einen dünnen Pulli, einen Strampler, eine dünne Mütze und Söckchen anzuziehen, wenn draussen bereits frühlingshafte 20 Grad herrschen. Je nach Wetterlage kann es zudem erforderlich werden, dass man seinem Kind eine dünne Jacke überzieht oder im Kinderwagen ein Decke bzw. einen Sommerfußsack zum Einsatz bringt.

Gerade im Frühling kann man getrost jeden Tag mit dem Baby an die frische Luft gehen und das Sonnenlicht gedämpft an die Babyhaut lassen. Das Sonnenlicht regt die Unterstützung der Knochenbildung an. Allerdings kann man gerade auch in den ersten drei Lebensmonaten alternativ das Kleine im Kinderwagen auf die Terrasse oder den Balkon stellen, damit es seine „Frischluft" bekommen kann. Ein Fliegennetz über den Kinderwagen zu legen verhilft übrigens dazu, dass sich keine Insekten zu dem Baby verirren.

Tipps für Spaziergänge und Wanderungen

Bei Spaziergängen oder Wanderungen können Kinder bis Ende des ersten Lebensjahres getragen werden – dazu eignen sich besonders Tragetücher, am besten aus schadstoffarmen Materialien wie Bio-Baumwolle. Danach, sobald das Kind stabil sitzen kann, kann auch ein Tragerucksack benutzt werden. Diese enthält meist auch ein Staufach für Wickelzeug und Proviant. Sie müssen also keine zusätzliche Tasche mitnehmen. Achten Sie darauf, dass sowohl die Trage wie auch das Tragetuch richtig „sitzen“, denn das ist sowohl für Kind wie auch Träger entscheidend – bei einer Rückentrage können zum Beispiel durch ein gutes Hüft-Tragesystem fast drei Viertel des Gewichts am Becken abgefangen werden: Das bedeutet einen hohen Tragekomfort.

Wichtig ist bei Wanderungen, seien es zwei, drei oder vier Stunden, dass Sie nicht an einem Stück durchmarschieren, sondern sich auch Zeit für Pausen nehmen und ihrem Kind ab und zu eine Ruhe- und Bewegungspause gönnen – Abwechslung schafft Freude!

Winterbabys

Winterzeit – Zauberzeit

Winter ist die Jahreszeit, die Kinder besonders lieben. Vieles verwandelt sich. Grosse Flocken fallen am Abend und tauchen bis zum nächsten Morgen alles in leuchtendes Weiss.  Schneelandschaften draussen - die Abende in der warmen Stube sind gemütlich. Das lässt die Kleinsten still staunen. Die grösseren Kinder bauen einen Schneemann, toben sich aus bei einer Schneeballschlacht oder fahren Schlitten.

Auch Babys brauchen die Abwechslung zwischen drinnen und draussen. Aus einem ganz praktischen Grund: Frische Luft und die Reize kalter und warmer Temperaturen stärken ihr Immunsystem. Zudem bekommt der Körper genügend Licht, um das für die Knochentwicklung besonders wichtige Vitamin D bilden zu können. Scheuen Sie sich also nicht, mit ihrem Baby im Kinderwagen auch im Winter an die frische Luft zu gehen. Einzig bei einer starken Brise oder Temperaturen unter minus acht Grad Celsius sollten Sie vorsichtig sein und mit Babys unter sieben Monaten lieber zuhause bleiben.

Ganz wichtig: das gute Einkleiden mit der "Zwiebeltechnik" und atmungsaktiven natürlichen Stoffen - also mehrere Schichten Kleidung übereinander tragen. Diese sollten ausreichend weit sein, damit sie bei Temperaturänderungen leicht wieder an- und ausgezogen werden können. Neben dem Strampelanzug gehören Wolljäckchen, eine warme Kappe zum Schutz der empfindlichen Ohren und Fäustlinge zur obligaten  "Freiluft-Kleidung". Ein warmer Wintersack oder eine kleine Daunendecke, mit der Sie das Baby im Wagen zudecken können, macht die Ausrüstung für draussen perfekt  - damit sich Ihr Baby wohl fühlt, gut bewegen kann und die Rundgänge in Schnee und Kälte zum Vergnügen werden.

Sollen Babys im Winter nach draussen?

Auch im Winter lockt die frische Luft. Wenn Dunkelheit und kurze Tage die Stimmung drücken, sehnen wir uns nach einem Spaziergang unter blauem Himmel. Fragt sich bloss: Tut das auch dem Baby gut? Die Antwort ist eindeutig: ja!

Denn Babys brauchen gerade im Winter Licht und Sauerstoff. Mehr noch: Die unterschiedlichen Reize kalter und warmer Temperaturen stärken das Immunsystem; auch dann, wenn der Ausflug ins Freie nur von kurzer Dauer ist. Gehen Sie also unbesorgt jeden Tag nach draussen; gut eingepackt mit Strampelanzug, Wolljäckchen, Wollmütze und mit Fäustlingen. Beim Ankleiden sollte man das tun, was auch passionierte Outdoor-Liebhaber anwenden: das Mehrschichten- oder Zwiebelprinzip. Also immer mehrere Kleiderschichten anziehen. Wird’s wärmer, kann eine Schicht ausgezogen werden, ist es kälter, wird sie wieder angezogen. Am besten eignen sich dazu natürliche und atmungsaktive Stoffe. Das ist besonders dann wichtig, wenn die Sonne scheint – gerade im Kinderwagen kann es nämlich auch im Winter leicht zu warm werden. In solchen Fällen sind zu dick eingepackte Babys genau so anfällig auf Erkältungen wie zu dünn eingepackte.

Wie lange darf mein Baby im Winter ins Freie?

Licht fördert die Bildung des für die Knochenentwicklung wichtigen Vitamins D. Gerade deshalb sollten Sie im Winter mit ihrem Liebling ins Freie. Beginnen Sie, sobald das Kleine drei Wochen alt ist, mit kleinen Touren von 15 Minuten bis zu einer halben Stunde. Verlängern sie, sobald Ihr Baby älter als vier Monate ist, besonders bei sonnigem Wetter auch mal auf eine oder zwei Stunden – denn Bewegung ist auch für Mütter und Väter nach wie vor die beste Erholung. Nur eine Einschränkung gibt es: Bei empfindlich kaltem Wind, sehr hoher Luftfeuchtigkeit und Nebel oder Temperaturen von mehr als minus fünf Grad Celsius sollten Sie mit Babys, die jünger als fünf Monate sind, nicht nach draussen.

Die Hauttemperatur ihres Babys können Sie am besten im Nacken oder am Hals prüfen, denn hier muss es immer schön warm sein. Im Kinderwagen empfiehlt sich eine leichte Daunendecke, über die eine Wolldecke gelegt wird, die Sie an den Seiten einstecken – so kann sich Ihr Baby immer gut bewegen. Bei einer Rückentrage eignet sich – wegen der Gefahr des Auskühlens – am besten ein Schneeanzug mit Kapuze. Achten Sie auf ein Modell mit ganzem Fussteil und Handschuhen; lieber eine Nummer zu gross als zu klein kaufen!

Stillen

Soll während einer Erkältung gestillt werden?

Ihr Baby hält Sie auf Trab, das Stillen fordert den Körper zusätzlich. Eine Erkältung ist in der Stillzeit keine Seltenheit. Solange Sie sich kräftig genug fühlen, sollten Sie in jedem Fall weiter stillen. Ihr Kind profitiert indirekt sogar von Ihrem Infekt: Über die Muttermilch bekommt es Antikörper, die Ihr Körper gerade produziert, um die Erreger abzuwehren und gesund zu werden. Das stärkt die Abwehrkräfte Ihres Kindes für künftige Erkrankungen. Bei Erkältungen und Fieber ganz wichtig: Viel, viel trinken! Manchmal produziert Ihr Körper nicht ausreichend Milch, wenn es Sie besonders schlimm erwischt hat. Füttern Sie in dieser Zeit ruhig etwas Nahrung für Neugeborene zu. Legen Sie Ihr Baby trotzdem an, wann immer es möglich ist. So bleibt die Milchbildung erhalten und steigert sich wieder, sobald es Ihnen besser geht. Ist ihr Baby auch erkältet, wird bei einem Infekt der oberen Luftwege das Trinken erschwert. Denn Ihr Baby atmet beim Trinken ausschließlich durch die Nase. Trotzdem sollten Sie versuchen weiterzustillen. Um Ihre körpereigene Abwehr zu stärken, sind ausreichend  Vitalstoffen wichtig: Beta-Carotin, Vitamin C, Vitamin E, Flavonoide, die eine wichtige Rolle beim Zellschutz spielen, können Ihnen helfen gestärkt die kalte Jahreszeit zu überstehen.

Warum ist Muttermilch so wichtig?

Stillen ist eine intime Liebesbeziehung zwischen zwei vertrauten Menschen, die sich neu kennen lernen. Das Baby wird nicht nur optimal ernährt, sondern es erfährt auch eine ganz enge körperliche und seelische Zuwendung. Und die ist wichtig, denn das Neugeborene braucht Orientierung und Schutz in der neuen, ihm noch unbekannten Welt. Und auch für die Mutter ist die Erfahrung, das Kind ernähren zu können, wertvoll. Es stärkt ihr Selbstvertrauen und im Umgang mit dem Baby und wirkt sich positiv aus auf das eigene Selbstwertgefühl.

Unbestritten ist, dass Muttermilch eine hervorragende Nahrung für ein Neugeborenes ist. Denn Nähr- und Abwehrstoffe versorgen das Kind optimal und schützen vor Erkrankungen. Gleichzeitig fördert das Stillen die Rückbildung der Gebärmutter und tut auch dem Organismus der Mutter gut.

Muttermilch ist deshalb so wertvoll, weil sie sich ständig den Bedürfnissen des Kindes anpasst. So verändert sie sich innerhalb der ersten zwei Lebenswochen von der "Vormilch" (Kolostrum) zur Übergangsmilch und dann zur "reifen" Milch. Faszinierend ist die Tatsache, dass sie genau auf den individuellen Nährstoffbedarf, die Abwehrlage und das Wachstum des Babys abgestimmt ist. Im Winter ist sie zudem, der Jahreszeit angepasst, energiereicher als im Sommer. Die enthaltenen Nährstoffe, Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Enzyme, Hormone und Antikörper machen sie zu einem einzigartigen, vollwertigen und unnachahmlichen Lebensmittel - ein wahrer "Gesundbrunnen" für die individuelle Entwicklung Ihres Babys.

Fieber

Was passiert eigentlich im Organismus bei Fieber?

Eine moderate Erhöhung der Körpertemperatur wird subjektiv oft gar nicht wahrgenommen. Beim raschen Fieberanstieg hingegen erlebt der erkrankte Mensch zunächst ein „Frösteln“, das bei einem raschen und starken Temperaturanstieg in einen richtigen Schüttelfrost übergehen kann.

Was steckt allgemein dahinter?

Die „Solltemperatur“ wird verstellt, der Körper reagiert darauf und erhöht die Wärmeproduktion. Da die neue Solltemperatur noch nicht erreicht ist, wird die aktuelle Temperatur als zu kalt erlebt. Erst wenn die Fieberspitze erreicht ist, wird Fieber als „Wärme“ erlebt, die Gefässe erweitern sich, die Peripherie wird warm und der Patient beginnt zu schwitzen. Fieber ist eine aktive Leistung des erkrankten Menschen und wird nicht passiv von aussen bedingt.

Ab welcher Körpertemperatur spricht man von Fieber?

Es gibt keine einheitliche Definition, ab welcher Körpertemperatur Fieber als solches zu bezeichnen ist. Allgemein ist es jedoch üblich, ab einer rektal gemessenen Körpertemperatur von 38,0 bis 38,5 Grad Celsius von Fieber zu sprechen. Meist empfinden Eltern bei ihren Kindern auch Temperaturen unter 38 °C schon als Fieber.

Wie verhält es sich mit Fieber bei Babys?

Die normale Körpertemperatur eines Kleinkindes liegt zwischen 36,5 und 37,5 Grad Celsius. Babys haben stets eine leicht höhere Temperatur als ältere Kinder und bei jedem steigt sie im Verlauf des Tages an und sinkt nach Mitternacht. In der Regel spricht man von Fieber bei einem Baby, wenn es mehr als 37.7 Grad Celsius am Morgen oder mehr als 38,3 Grad am Abend hat.

Kann ich einfach feststellen, dass mein Baby Fieber hat?

Normalerweise stellen Sie Fieber durch Berühren der Stirn oder Küssen der  Augenbrauen des Babys fest. In drei Viertel aller Fälle kommen Eltern so zu einer korrekten Einschätzung. Für die genaue Temperatur verwenden Sie den Thermometer. Für Kinder unter drei Jahren sollten Sie keines verwenden, das man in den Mund steckt. Am besten ist die rektale Messung im Po. Sie ist genauer als die Messung in der Achselhöhle. Dort wird etwa ein halbes Grad zu niedrig gemessen, rechnen Sie es also am Schluss dazu.

Wann wird Fieber gefährlich?

Grundregel: Sie sollten rasch einen Arzt aufsuchen, wenn das Fieber länger als drei Tage dauert oder die Temperaturen in folgende Bereiche steigen:

  • Jünger als drei Monate: über 38,5 Grad
  • Zwischen drei und sechs Monaten: über 39,0 Grad
  • Älter als sechs Monate: über 39,3 Grad

Was ist ein Fieberkrampf?

Wichtig: Bewahren Sie Ruhe, auch wenn das, was Sie sehen, beunruhigend ist! Bei einem Fieberkrampf steigt die Temperatur Ihres Kindes plötzlich schnell an. Es kann auch bleich und steif werden, zuckt unkontrollierbar und wird vielleicht sogar kurz ohnmächtig. Ein solcher Fieberkrampf sieht beängstigend aus, schadet dem Kind aber nur selten. Normalerweise dauert ein der Krampf 20 bis 30 Sekunden. Halten die Zuckungen länger als vier Minuten an, sollten Sie einen Notarzt anrufen oder mit dem Baby sofort ins Krankenhaus.

Versuchen Sie nicht, das Baby während des Krampfs festzuhalten oder die Zuckungen zu unterdrücken! Lockern Sie seine Kleidung und nehmen Sie ihm den  Schnuller oder die Flasche aus dem Mund. Auch ein krampflösendes Zäpfchen, das Sie rektal geben, kann helfen.

Erkältung

Tipps für die ganze Familie

Erkältungskrankheiten gehören zum Winter - kaum wird es kälter, drohen Schnupfen, Husten oder gar Grippe. Wenn Kinder quengeln und erschöpft scheinen, sind viele Eltern beunruhigt. Dennoch:  Jede durchlebte Krankheit im Kindesalter ist ein gutes Immuntraining. Häufigkeit und Schwere einer Erkältung sagen nicht sofort etwas über die allgemeine Abwehrkraft des Kindes aus. Kinderärzte sprechen erst von einer bemerkenswerten Infekthäufigkeit bei mehr als sechs Erkrankungen pro Jahr. Im Erwachsenenalter treten Erkältungskrankheiten dann im Durchschnitt nur noch zwei- bis viermal im Jahr auf. Bei guter Pflege mit viel Ruhe, viel warmen Getränken, Bettwärme und wirksamen natürlichen Arzneimitteln klingen die meisten Erkältungskrankheiten bei Kindern und Erwachsenen komplikationslos wieder ab.

Die Weleda Winterapotheke für Kinder und Erwachsene enthält Arzneimittel gegen Erkältungen, welche die Selbstheilungskräfte unterstützen und den gesamten Organismus stärken. Sie lindern die akuten Symptome, unterdrücken sie aber nicht. Zudem wirken sie günstig auf den Wärmeorganismus und beugen damit Komplikationen vor.

Echinadoron® Lutschtabletten: lindern Halsentzündungen und stärken die Abwehrkräfte. (sind auch für Kinder ab 4 Jahren gut geeignet)

Weleda Hustenelixier: lindert den Hustenreiz, fördert die Sekretion und verflüssigt den zähen Schleim. (sind auch für Kinder ab 4 Jahren gut geeignet)

Weleda Erkältungssalbe: lindert Atembeschwerden bei Erkältungskrankheiten mit Husten, Heiserkeit und Schnupfen. (sind auch für Kinder ab 2 Jahren gut geeignet)

Weleda Schnupfencrème: vermindert den Nasenfluss, wirkt abschwellend auf die Nasenschleimhäute. (sind auch für Kinder von 1-7 Jahren kurzfristig zur äußerlichen Anwendung gut geeignet)

Infludoron® Globuli: zur Behandlung von Grippe, grippalen Infekten und fieberhaften Erkältungskrankheiten. (sind auch für Kinder ab 2 Jahren gut geeignet)

Der besondere Tipp für Babynasen: Eine angenehme Hilfe für verstopfte Nasen ist Rhinodoron Nasenspray von Weleda mit dem frischen Saft von Aloe Vera. Er reinigt und pflegt die Nasenschleimhäute und fördert das gesunde Durchatmen bei  verstopfter Nase. Hilfreich und wohltuend für Babys wirkt auch ein Raumbefeuchtungsgerät oder Dampf im Badezimmer, da es der oft zu trockenen Luft in geschlossenen Räumen im Winter entgegen wirkt.

Dies sind Arzneimittel. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage.

Was tun wenn sich das Baby erkältet?

Wenn Kinder unruhig sind, quengeln oder erschöpft erscheinen, klingen bei den Eltern meist schon die Alarmglocken. Oft gesellen sich tränende, gereizte Augen, rinnende Nase, Druckgefühl im Bereich der Ohren und Nebenhöhlen oder Reizhusten dazu. Die ersten Anzeichen einer Erkältung?

Wichtig: Geraten Sie nicht in Panik, denn jedes Baby macht in seinen ersten beiden Lebensjahren durchschnittlich zehn Erkältungen durch!  Einer der besten Wege, um Ihr Baby zu schützen, ist das Stillen. Solange Sie stillen, bekommt Ihr Kleines durch die Muttermilch Antikörper und natürlichen Schutz. Gönnen Sie Ihrem Liebling viel Ruhe und erhöhen Sie die Gaben vitaminreicher Säfte. Hervorragend geeignet ist dazu der Weleda Sanddorn Sirup mit seinem hohen Gehalt an wertvollem Vitamin C.

Normalerweise ebben die Symptome zwischen dem dritten und zehnten Tag ab, obwohl jüngere Säuglinge bis zu zwei Wochen erkältet sein können. Auf keinen Fall sollten Sie Ihrem Baby einfach fiebersenkende Mittel geben, denn Fieber ist eine natürliche Heilreaktion des Körpers.

Verstopfte und verschnupfte Nase?
Gegen trockene Heizungsluft und eine verschnupfte Nase hilft ein Luftbefeuchter. Ein einfacher Trick hilft zudem, wenn die Nase verstopft ist: Erhöhtes Schlafen befreit die Schnupfennase. Heben Sie dazu einfach die Matratze am Kopfende durch zwei untergeschobene Handtücher an. Eine wirksame Unterstützung bei Schnupfen bietet Rhinodoron®, es befeuchtet und reinigt die Nasenschleimhäute. 

 

 

Beikost

Frisches Gemüse im Frühling

Nach einem langen Winter, der durch den Verzehr von verschiedenen Kohlarten, Sauerkraut und Lagergemüse geprägt war, freuen wir uns alle auf das erste junge und leichte Frühlingsgemüse! Wie knackig sind zum Beispiel die ersten kleinen Bio-"Rüebli" die der Gärtner im Bund auf den Markt bringt. Zart, süss und ganz fein im Aroma bilden sie eine ideale Beikost für Babys und sind auch für Kleinkinder, zusammen mit fein geschnittenen Kartoffeln gekocht, eine ideale Mahlzeit.

Ein leichter Karotten-Kartoffel-Brei ist gut verdaulich und sehr angenehm im Geschmack. Geeignet ist das Rezept für Babys ab fünf Monaten - aber auch Kleinkinder lieben dieses "Baby-Gemüse", bei ihnen darf das Wasser gerne auch mit  ein bisschen Gemüse-Bouillon gewürzt werden.

Zutaten

    * je 100 g frische Bio-Karotten und Bio-Kartoffeln

    * 100 ml Wasser

    * 1 Schuss Bio-Weizenkeimöl oder Bio-Maiskeimöl

Zubereitung: Karotten und Kartoffeln schälen und das Fruchtfleisch in kleine Stücke schneiden. In einen Topf geben und im Wasser ca. 15 Minuten dünsten. Wenn Karotten und Kartoffeln weichgekocht sind, für Babys mit einem Pürierstab zu einem Brei pürieren, was bei Kleinkindern nicht nötig ist. Einen Schuss Öl oder Butter hinzufügen, so kann der Körper den Brei am besten verwerten.

Winterrezept für Beikost ab dem 7. Monat

Wenn Sie bei der Ernährung Ihres Säuglings auf Fleisch verzichten möchten, muss auf eine ausreichende Eisenversorgung geachtet werden. Für eine vegetarische Ergänzungsnährung in der Form von Beikost eignet sich ab dem 7. bis 9. Monat ganz besonders ein Gemüsebrei.

Zubereitung

150 g Brokkoli, geputzt
100 ml Wasser
12 g gemahlener Naturreis
Etwas Öl

Brokkoli kleinschneiden , mit Wasser ca. 10 Min. dünsten. Reismehl mit etwas Wasser anrühren, zum Brokkoli geben, kurz aufkochen und etwas köcheln. Öl zufügen. Ab 8./9. Monat mit einer Gabel zerdrücken, bei kleineren Kindern pürieren.

Tipps zur Beikost

Entscheiden Sie sich für jeweils eine Gemüsesorte und füttern Sie diese eine Woche lang. So können Sie mögliche Unverträglichkeiten besser herausfinden. Verwenden Sie keine Gewürze. Salz, Pfeffer u.ä. überfordern den Organismus des Babys und können zu Nierenschäden führen. Achten Sie auf Frische. Verwenden Sie nur frisches und reifes Gemüse und Obst, das keine Druckstellen aufweist.

Pflanzenöle
Schenken Sie bei den Pflanzenölen immer der Anbauweise und der schonenden Kaltpressung Aufmerksamkeit – kaufen Sie, wann immer möglich, Ihre Speiseöle in Demeter- oder Bio-Qualität.

Wissenswertes zum Thema Babyhaut

Was ist der Unterschied zwischen Babyhaut und der Haut eines Erwachsenen?

  • Babyhaut ist 4- bis 5-mal dünner als Erwachsenenhaut.
  • Neugeborene Babys haben noch keine Hornschicht. Diese bildet sich durch die Wechselwirkung mit der Umwelt und bietet zunehmend Schutz vor äusseren Einflüssen. Bis die Hornschicht ausgereift ist, dauert es fast 4 Jahre. Ab dem vierten Lebensjahr fängt Babyhaut langsam an, sich zur Erwachsenenhaut zu verwandeln. Im Alter von etwa 12 Jahren hat die Haut eines Kindes dieselbe Funktion und Struktur wie beim Erwachsenen.
  • Die Barrierefunktion der Haut ist noch nicht voll entwickelt, weil der Babyhaut noch ein Säureschutzmantel fehlt. Die Haut ist daher anfälliger für Bakterien- und Pilzinfektionen und neigt zum Austrocknen.
  • Babyhaut produziert weniger Talg als Erwachsenenhaut, was gelegentlich trockene und schuppige Haut verursachen kann.
  • Bei einem Baby verläuft die Zellenerneuerung viel rascher als beim Erwachsenen. Bei einem gesunden Baby heilt deswegen auch eine Wunde sehr viel schneller ab.

Wieso frieren Babys schnell?

Babys haben im Verhältnis zum Körpergewicht eine relativ grosse Hautoberfläche. Dabei geht Körperwärme leicht verloren. Bis der Körper eines Babys lernt, die Temperatur zu regulieren, dauert es mindestens sechs Monate – bevor diese Funktion vollständig beherrscht wird, vergehen mehrere Jahre. Die Temperatur muss daher von aussen zugeführt oder erhalten werden, etwa durch eine Wärmflasche und gute Kleidung (Baumwolle, Wolle, Seide), die als eine zweite Haut dient. Eine wärmende «zweite Haut» kann aber auch mit einem natürlichen Calendula Pflanzenöl aufgebaut und unterstützt werden.

Wieso ist die Babyhaut so wichtig für gesunde Entwicklung?

Babys entdecken die Welt unter anderem über ihre Haut. Berührungen sind das erste, was ein Baby nach der Geburt wahrnimmt. Langsam lernt das Baby, mit all den Eindrücken und Gefühlen fertig zu werden, die es durch die Haut spürt und aufnimmt. Auf diese Weise lernt es auch seinen eigenen Körper kennen. Hier entsteht allmählich auch das Bewusstsein für die eigene Identität: «Hier bin ich – und dort draussen beginnt die Welt». Babys zeigen auch ihre Emotionen über die Haut. So hat ein zufriedenes Baby eine rosige, warme Haut. Eine fleckige, rote oder blasse Haut kann auf Unwohlsein hinweisen.

Mögliche Hautprobleme

Was sind Hitzepickel?

Wenn Ihr Kleines plötzlich einen roten, pickligen Ausschlag im Genick, unter den Achseln, am Rand der Windel oder der Unterwäsche bekommt, dann können das Hitzepickel sein. Dieser Ausschlag, sogenannte Schweissbläschen, können entstehen, wenn Ihr Kind in heissem Wetter überhitzt zu warm hat.  Der Schweiss kann die Poren verstopfen, was dann zu einem Ausschlag führt. Er entsteht häufig in Hautfalten und an Körperstellen, an denen die Kleidung reibt.  Der Ausschlag ist nicht gefährlich, er kann jedoch ein wenig jucken.

Wie kann ich den Ausschlag behandeln?
Kühlen Sie Ihr Baby sorgfältig ab und verschaffen ihm so wieder ein Wohlgefühl. Lockern oder entfernen Sie die Kleider und bringen Sie Ihr Kind an einen schattigen Platz. Am besten kühlen Sie die Babyhaut mit feuchten Baumwolltücher ab und trocknen Sie es dann sorgfältig ab. Wenn Sie ihr Baby ein wenig nackt strampeln lassen, wird der Ausschlag schnell abheilen. Vermeiden Sie Salben oder Pflegemilchen, der Ausschlag könnte sich so verschlimmern, weil die Hautporen zugedeckt werden. Grundsätzlich lassen Sie Ihr Kind nicht in der Sonne spielen, sondern in einem kühlen Raum oder an einem schattigen, luftigen Platz und wichtig ist auch, dass Ihr Kind genug trinkt.

Muss ich mit meinem Baby zum Arzt?
Gehen Sie nur zum Arzt, wenn das Kind hohe Temperatur hat, es nicht auf Abkühlung anspricht oder wenn der Ausschlag nach drei bis vier Tagen nicht abgeklungen ist.

Unser sachkundiges Beratungsteam gibt Ihnen gerne Auskunft. Schicken Sie uns einfach Ihre Anfrage per Email auf hebamme‎@‎weleda.ch. Wir freuen uns, von Ihnen zu hören und helfen Ihnen gerne weiter.

 

Die Babyhaut ist schuppig und sehr trocken. Welche Produkte empfehlen Sie?

Abschuppen der Haut: In den ersten paar Tagen kann sich die Haut Ihres Babys leicht abschuppen. Dies tritt meistens an den Handflächen oder Fussgelenken auf. Dies ist ein natürlicher Prozess. Die Haut erholt sich nach ein paar Tagen und benötigt keine besondere Behandlung.

Trockene Haut: Babys haben häufig trockene Haut, weil bei ihnen der Säureschutzmantel, der vor einem Verlust von Feuchtigkeit schützt, noch nicht voll entwickelt ist. Weil die natürlichen Öle der Haut durch Wasser und Seife entfernt werden, sollte das Baby nicht zu oft gebadet werden. Der Zusatz von Calendula Crèmebad ins Wasser hilft, die Haut Ihres Babys zart und gesund zu erhalten. Nach dem Baden sollte die Babyhaut vorsichtig mit dem wärmenden Calendula Pflegeöl oder der feuchtigkeitsspendenden Calendula Pflegemilch eingerieben werden.

Falls sich die Symptome nicht bessern, empfehlen wir, einen Arzt aufzusuchen. 

Was kann ich gegen Milchschorf tun?

Milchschorf ist ein wachsartiger gelber Belag auf der Kopfhaut des Babys und sehr stark verbreitet. Milchschorf ist harmlos und kann sich in den ersten Wochen nach der Geburt bilden. Er verschwindet meist innerhalb des ersten Lebensjahres. Um den Schorf zu lösen, können Sie natürliches Calendula Pflegeöl auf die Kopfhaut einmassieren und einige Stunden einwirken lassen. Danach lässt sich der Schorf vorsichtig mit einem Haarkamm entfernen.

Mein Baby hat Pickel. Soll ich diese behandeln?

  • Neugeborenenakne: Kleine rote Pickel auf der Haut des Neugeborenen sind auch als Neugeboreneakne bekannt. Sie werden durch die Weitergabe von mütterlichen Hormonen von der Mutter auf das Baby unmittelbar vor der Geburt hervorgerufen. Eine Behandlung ist nicht notwendig.
  • Hitzepickel/Schweissbläschen: Bei heissem Wetter können rote Pickel oder sogar Bläschen auftreten. Sie entstehen durch verstopfte Schweissdrüsen und verschwinden nach einer Weile von selber.
  • Milien: Kleine weisse Pickel können auf der Nase und am Kinn aufgrund von nicht voll entwickelten Schweissdrüsen und verstopften Hautporen entstehen. Die Pickel dürfen nicht entfernt werden, weil sich die Haut dabei entzünden kann. Sie verschwinden nach einem bis zwei Monaten von selbst.
  • Sabberausschlag kann durch den Kontakt mit Lebensmitteln verursacht werden. Achten Sie darauf, das Gesicht Ihres Babys mit Wasser zu säubern, wenn Sie es gefüttert haben oder das Kind gespuckt hat.

Falls sich die Symptome nicht bessern, empfehlen wir, einen Arzt aufzusuchen. 

Kann eine Babymassage gegen Kolik helfen?

Eine leichte Massage kann Ihrem Kind Erleichterung bei Bauchkrämpfen verschaffen. Wärmen Sie Weleda Baby Bäuchleinöl oder Calendula Pflegeöl in beiden Handflächen und reiben Sie den Bauch des Babys einige Minuten im Uhrzeigersinn sanft und kreisförmig ein. Beenden Sie die Massage über das linke Bein. Die zusätzliche Wärme und die rhythmische Bewegung helfen dem Darm, seinen eigenen Rhythmus wieder zu finden, die angesammelten Verdauungsgase können sich so leichter lösen.

Falls sich die Symptome nicht bessern, empfehlen wir, einen Arzt aufzusuchen. 

Fragen zu Babypflegeprodukten

Weshalb enthalten Produkte für den Windelbereich Zink?

Zink ist ein essenzielles Spurenelement, das praktisch in jeder menschlichen Zelle vorkommt.

Es bildet eine dünne Schutzschicht und beruhigt die Haut bei Reizungen und geröteten Stellen. Deswegen ist Zinkoxid als Inhaltsstoff bei Babycrèmes für den Windelbereich so verbreitet. 

Weshalb empfiehlt Weleda natürliche Babypflegeprodukte ohne Mineralöle?

Mineralöl ist ein Oberbegriff für ein Gemisch aus raffinierten flüssigen Kohlenwasserstoffen, die aus Erdöl gewonnen werden. Es ist biologisch nicht abbaubar. Es bildet einen Film auf der Haut und kann die Poren verstopfen. Dadurch wird die Feuchtigkeits- und Sauerstoffregulierung gestört. Mineralöl vermindert außerdem die Fähigkeit der Haut, Toxine auszuscheiden. Bei häufiger Verwendung können sich die natürlichen Lipide auflösen, wodurch die Haut schnell austrocknet.

Pflanzenöle ermöglichen im Gegensatz dazu eine optimale Feuchtigkeits- und Sauerstoffregulierung und sind für die zarte Babyhaut besonders gut geeignet. Die Pflanzenöle, die in den Weleda Pflegeprodukten verwendet werden, können leicht von der Haut aufgenommen werden. Dadurch wird die Haut genährt, gepflegt und gestärkt. 

Babypflege

Wie pflege ich besonders empfindliche Babyhaut?

Da die empfindliche Babyhaut zum Austrocknen neigt, sollten Sie unbedingt auf die ausreichende Zufuhr von Fett und Feuchtigkeit achten. Pflegeprodukte wie Pflegeöl oder Pflegemilch auf Basis von pflanzlichen Ölen eignen sich besonders für die tägliche Pflege. Anders als paraffinölhaltige Produkte verbleiben sie nicht auf der Hautoberfläche, sondern ziehen in die Haut ein. Auf diese Weise wird die Haut mit essenziellen Fettsäuren versorgt, die die Barrierefunktion der Haut verbessern.

Wie reinige ich die Haut meines Babys?

Den meisten Babys bereitet Baden im warmen Wasser (ca. 37°) ein ganz besonderes Vergnügen. Doch ein tägliches Bad kann die Haut stark austrocknen. Am besten sind milde, seifenfreie Badezusätze geeignet oder rückfettende Pflegeprodukte wie ein Crèmebad, welche den Feuchtigkeitsverlust schon während es Badens ausgleichen können. Für die Reinigung reicht ein bis zwei Mal wöchentliches Baden und tägliches Reinigen mit einem weichen feuchten Waschlappen aus.

Was kann ich gegen Windelausschlag machen? Gibt es eine Alternative zu Babyfeuchttüchern?

Wenn die Haut längere Zeit nass ist, kann sie dünn und gerötet werden und schmerzen. Die Haut kann sich sogar öffnen und feuchte Stellen aufweisen. Windelausschlag ist meistens auf nasse Windeln zurückzuführen. Aber auch das Zahnen oder eine gewöhnliche Erkältung kann die Haut reizen. Eine richtige Pflege im Windelbereich ist deshalb besonders wichtig. Durch häufiges Wechseln der Windeln lässt sich der Kontakt der Haut mit Feuchtigkeit auf ein Minimum reduzieren. Ausserdem gelangt so während einiger Zeit Luft an die Haut. Benutzen Sie für die Reinigung vor allem Wasser und Watte. Feuchttücher mit chemischen Inhaltsstoffen können die Haut reizen. Bei Bedarf können sie den Windelbereich des Babys mit etwas Calendula Pflegemilch oder Calendula Pflegeöl reinigen, dies schützt die Haut und pflegt sie gleichzeitig.

Wie kann ich die Babyhaut vor Kälte und Wind schützen?

Sich im Freien aufzuhalten, frische Luft zu atmen, den Wind und die Sonnenstrahlen zu spüren, all das ist für die Entwicklung jedes Kindes ausgezeichnet. Bei kaltem oder windigem Wetter kann ein Baby jedoch aufgrund des Verhältnisses von Hautoberfläche zu Körpergewicht sehr leicht Körperwärme verlieren. Sechzig Prozent der Körperwärme kann ein Kind über den Kopf abgeben. Deswegen ist es besonders wichtig, das Baby warm anzuziehen und vor allem die Hände, die Füsse und den Kopf vor Kälte zu schützen.

Bei kaltem und windigem Wetter ist die zarte Haut ganz besonders anfällig für Reizungen und Trockenheit. Der Weleda Calendula Wind- und Wettercrèmebalsam schützt die Babyhaut vor Feuchtigkeitsverlust und Kälte.

Schlaf

Was ist Pucken?

Vielleicht haben Sie schon einmal vom Pucken gehört oder jemand hat Ihnen sogar geraten Ihr Kind zu pucken. Doch was es genau ist und wie genau es funktioniert war Ihnen bis jetzt unklar?

Pucken ist eine spezielle Wickeltechnik speziell für die ersten drei Monate, bei das kleine  Baby eng in ein Tuch eingewickelt wird und beruhigt. Wenn das Baby strampelt, fühlt es mit den Füsschen die begrenzende Hülle und spürt sich selbst. Es ist die vertraute Enge die es vom im Mutterleib gewohnt war. Pucken vermittelt Geborgenheit, Sicherheit und Ruhe und sollte nur zum Schlafen angewendet werden. Frühgeborene kann man auf jeden Fall bis zum eigentlichen Entbindungstermin ständig pucken. Gerade unruhige Babys oder Schreibabys lassen sich mit Hilfe des Pucken wunderbar beruhigen, schlafen besser ein und haben oft auch weniger Blähungen.

Zum Pucken eignen sich vor allem Baumwolldecken oder ein Moltontuch. Tagsüber genügt je nach Jahreszeit und Konstitution des Babys eine leichtere Decke zum Pucken, die den Kopf frei lässt. In der Nacht sollte der Kopf dagegen bedeckt sein, damit das Baby nicht auskühlen kann. Hier gilt dabei: Das Baby nur so eng wie nötig einzuwickeln, es darf keinesfalls einengend sein. Einfach so, damit sich das kleine Kind noch wohlfühlt.

 



 

 

 

Die wichtigsten Tipps für einen guten Schlaf

Neugeborene Babys müssen sich erst an den neuen Tag-Nachtrhythmus gewöhnen, denn in Mutters Bauch gab es weder Tag noch Nacht. Themen wie Einschlafprobleme und Durchschlafstörungen sind also ganz normal. Es gibt keine verbindlichen Angaben, ab wann ein Baby durchschlafen soll. So schlafen mit 7 Monaten gerade mal 40% aller Babys durch. Der Grund dafür liegt in der Ernährung: Babys müssen öfter kleine Mahlzeiten zu sich nehmen. Durchschlafen heisst für Babys, 6 bis 8 Stunden am Stück zu schlafen.

Allgemein gilt: Der Schlafbedarf von Kindern ist sehr unterschiedlich. Der beste Indikator für ein ausgeschlafenes Kind ist, wenn es in den Wachphasen frisch und munter, aktiv und aufnahmebereit ist. Ein Kind das zu wenig schläft, wirkt schläfrig oder quengelig.

Die wichtigsten Tipps für einen guten Schlaf:

  • Einen gleichmässigen Rhythmus zwischen Schlafen und Wachsein einhalten. Das bedeutet, sich an rhythmisch wiederkehrende Schlafens- und Essenszeiten zu halten.
  • Bereiten Sie Ihr Kind mit festen Ritualen auf die Nachtruhe vor (Vorlesen, Singen, warmes Bad, Kuscheln, Abdunkeln des Zimmers). Kinder mögen es, wenn immer der gleiche Ablauf vor dem zu-Bett-Gehen besteht. So können sie sich innerlich auf das Einschlafen einstellen.
  • Machen Sie einen Unterschied zwischen Tag- und Nachtmahlzeiten. Wenn möglich, sollten Sie Ihrem Baby nach drei Monaten keine Mahlzeiten mehr in der Nacht geben.
  • Ermutigen Sie Ihr Baby, allein einzuschlafen. Sie können dazu auch mit dem noch wachen Baby kurz Kontakt aufnehmen und dann wieder das Zimmer verlassen.

Soll man Babys schreien lassen?

Es ist ein alter Irrglaube, dass kräftiges Schreien die Lungen stärkt. Babys haben in den ersten Monaten immer einen Grund, wenn sie weinen. So beklagen sie sich möglicherweise über Bauchweh oder Hungergefühle, auch eine Übermüdung kann ein Grund zum Schreien sein. Studien haben ergeben, dass sich diejenigen Babys zufriedener und sicherer fühlen, deren Eltern schnell auf ihr Schreien reagieren. Man kann eigentlich in den ersten Lebensmonaten ein Baby gar nicht „zu fest“ verwöhnen.

Die Sinne

Sinne pflegen - Reizüberflutung vermeiden

Babys sind in ganz besonderer Weise "Sinnesorgane". Sie horchen in die Welt hinein und nehmen Dinge war, von denen wir nichts wissen. Wichtig ist dabei ganz besonders, dass wir ihrem "Entdeckerdrang" unter liebevoller Aufsicht Raum lassen. Erfahren und entdecken ist nämlich immer mit Gefühlen verbunden. Fühlen sich Kinder ständig gebremst, so verlieren sie die Freude an diesen spielerischen Tätigkeiten und werden in der natürlichen Entwicklung ihrer Sinne gestört. 

Die Sinneswahrnehmung vom Baby zum Kleinkind verändert sich fortlaufend. Mit zunehmendem Alter lernen Kleinkinder, sich Stück für Stück abzugrenzen, sind nicht mehr nur "Sinnesorgan", das sensibel in die Welt hineinhorcht.

Im Alter von 2 bis 4 Jahren wird mit der Entwicklung des eigenen Willens auch das Thema "Reizüberflutung" aktuell. Eltern tun gut daran, hier sehr aufmerksam zu sein, denn es gilt, die Balance zwischen Unterforderung und Überforderung zu halten. Worum geht es konkret?

Zuwendung für eine Sache...
Nehmen wir zur Veranschaulichung ein Modewort von heute: "Multitasking". Es  bezeichnet die Fähigkeit, gleichzeitig verschiedenste Aufgaben zu erledigen. Wir sollen also im selben Moment telefonieren, kochen, Musik hören, den online- Chat im Auge behalten und gedanklich bei den Kindern sein. Geht das? Können wir als Erwachsene der Vielfalt der Ansprüche so gerecht werden? Die realistische Antwort lautet: Kaum. Denn je mehr wir uns "aufspalten", desto schwächer ist die Energie und Zuwendung, die wir jedem einzelnen Bereich widmen können. Genau dasselbe gilt - und in noch viel stärkerem Masse - für Kinder. Spielende Kinder, die sich in eine Aufgabe vertiefen, sind ganz bei sich: Wir können beobachten, dass sie das, was sie TUN, auch SIND. Tun und Sein fallen zusammen. Kinder vermögen unbewusst einen Zustand zu erreichen, den Erwachsene sich durch lange meditative Praxis aneignen müssen. So gibt es also eine einfache Grundregel: Kleinkinder sollen immer eines tun - das aber ganz.

... und die äusseren Reize begrenzen.
Ganz besonders gilt das auch für Babys, denn sie sind noch ganz "Sinnesorgan" und vielen Reizen ausgesetzt: Wir müssen mit ihnen durch Verkehrslärm spazieren, um zum nächsten Park zu kommen, beim Einkaufen empfängt uns Dauerberieselung durch Musik, die Kinderzimmer sind bunt und übervoll, weil es alle Verwandten gut meinen. Es ist nicht immer leicht, den richtigen Weg zu finden, doch an manchen Stellen können wir unsere Babys vor zu viel Reizen schützen, auf die sie empfindlich reagieren. Sie brauchen verlässliche Rituale und einen ruhigen, regelmässigen Tagesablauf mit einem gesunden Mittelmass zwischen Aktivität und Entspannung, zwischen Zuwendung und Ruhe. Dann hat Stress, der zunehmend auch als ernstes Problem bei Kindern in der Form von Magen-Darm-Problemen, Einschlafstörungen oder Kopfschmerzen auftaucht, keine Chance.

Wahrnehmung mit allen Sinnen

Ein Baby ist vor allem eines: Sinnesorgan. Fasziniert beobachten wir manchmal, wie Babys in die Welt hinein horchen und Dinge wahrnehmen, von denen wir nichts wissen. Auch wenn die Sinne des Babys noch ganz unterschiedlich ausgeprägt sind  - sie sehen zum Beispiel noch nicht besonders gut, dafür ist ihr Tastsinn sehr fein ausgeprägt -  so liegt es doch an den Eltern, die Entwicklung der Sinne zu unterstützen und zu fördern. Dies kann draussen und drinnen geschehen! Seien es Türmchenbauen , Matschen im Sandkasten oder Fingerspiel-Klassiker wie "dies ist der Daumen, der schüttelt die Pflaumen..." - all diese Beschäftigungen fördern das Kind in seiner Entwicklung. Ganz wichtig: Auch der kleinste Krümel ist für ein Baby entdeckenswert - lassen wir also unter liebevoller Aufsicht dem Tun Raum und bremsen wir nicht immer. Denn Lernen ist immer mit Gefühlen verbunden. Fühlen sich Kinder gebremst, verlieren sie die Freude am Entdecken und die Lust am Lernen. 

Der Gleichgewichts- und Bewegungssinn wird angeregt durch wiederkehrende und gleichmässige Bewegungen; sei es durch Wiegen im Arm, Wippen oder leichtes Schaukeln. Erlebt ein Baby regelmässig Bewegung auf diese Art und Weise, so wird es einfacher krabbeln, stehen und gehen lernen.

Das Gehör von Babys und Kindern ist besonders empfindlich - alles, was sie hören, beeinflusst die eigene Sprachentwicklung. Besonders wichtig ist es deshalb, nicht in eine eigene Baby-Sprache zu verfallen. Geschichten vorlesen, etwas erzählen oder rhythmisch Kinderverse- und Reime vorzusagen hilft unseren Kleinsten, ihr Gehör und ein Gefühl für Rhythmus und die Schönheit der Sprachmelodie zu entwickeln. Versuchen Sie es einmal mit den folgenden Kinderreimen, die gut zur Jahreszeit passen und bewegen Sie dabei spielerisch Füsse und Hände Ihres Babys:

ABC, die Katze lief im Schnee  

ABC, die Katze lief im Schnee,          
und als sie wieder rauskam,
da hat sie weisse Stiefel an
Oh jemineh, oh jemineh,
die Katze lief im Schnee

ABC, die Katze lief zur Höh
Sie leckt ihr kaltes Pfötchen rein
und putzt sich auch das Näselein
und ging nicht mehr, und ging nicht mehr
und ging nicht mehr in den Schnee hinein

Hurra, es schneit!

Es schneit, hurra, es schneit.
Schneeflocken weit und breit.
Ein lustiges Gewimmel
kommt aus dem grauen Himmel.
Was ist das für ein Leben.
Sie tanzen und sie schweben.
Sie jagen sich und fliegen,
der Wind bläst vor Vergnügen.
Und nach der langen, langen Reise,
da setzen sie sich leise
aufs Dach und auf die Strasse
und frech dir auf die Nase. 

Fühlen, tasten und berühren: Babys erkunden ihre Welt zunächst vor allem über den Tastsinn. Alles will berührt werden - mit Fingern, Händen, Füssen und dem Mund. Man kann durchaus sagen: Die ganze Welt entsteht in kleinen Händen und in der Berührung unterschiedlichster Dinge, der Tastsinn prägt das Gefühl für den eigenen Körper und Geist. Aber auch Berührungen durch Mutter und Vater, durch sanfte Worte und kleine Gesten, durch eine sanfte Massage nach einem Bad, sind wahre "Entwicklungshelfer". Sie helfen dem noch "grenzenlosen" Baby, das ganz auf die Zuneigung der Welt angewiesen ist, sich zurechtzufinden. In dieser Geborgenheit erlebt es einen schützenden Raum und entwickelt allmählich ein Grundvertrauen in die Welt.

Eltern

Mama und Papa – glücklich als Paar

Die Geburt eines Kindes ist für Ihre Partnerschaft der Anfang einer neuen Zeit. Von nun an verändert sich das Leben als Paar von Grund auf. Das Baby steht im Mittelpunkt und der Tagesablauf richtet sich nach dem kleinen Neuankömmling. Für eigene Bedürfnisse bleibt anfangs nicht viel Zeit und Energie. Dafür kommt vieles hinzu, was uns bereichert. „Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.“ (Hermann Hesse). Dieser Zauber ist das gemeinsame Glück über Ihr Kind. Die Freude zu teilen, kann Ihre Partnerschaft vertiefen und erfüllen. Sich gemeinsam berühren zu lassen vom Zauber, der von Ihrem Neugeborenen ausgeht, das ein bisschen „Himmel auf Erden“ mitbringt, ist ein Geschenk für Ihre Partnerschaft. Doch das Leben zu dritt bringt auch Herausforderungen mit sich. Diese bewusst anzunehmen und sich ihnen als Paar zu stellen, schafft die Voraussetzung dafür, dass Sie bald eine neue Balance im Zusammenleben finden. Sie können Ihr Elternsein als eine Art Projekt betrachten. Bleiben Sie im Gespräch miteinander, nehmen Sie Anteil am Leben des anderen und überlegen Sie zusammen, wie der Tagesablauf gestaltet werden könnte. Kleine Gesten der gegenseitigen Wertschätzung sind immer möglich. Sie zeigen dem anderen: ‚Ich sehe dich und du bist mir wichtig!‘  Wechseln Sie sich ab in der Betreuung Ihres Babys. Werden Sie kreativ darin, kleine Freiräume für Ihre Partnerschaft zu schaffen. Ein Zaubermittel in allen Lebenslagen ist die Großzügigkeit. Betrachten Sie diese Übergangszeit als Phase. Das ‚Phasendenken‘ bedeutet, sich bewusst zu machen, dass alles in Entwicklung ist. Phasen dauern an, aber sie gehen vorüber – mit ihrem Licht und mit ihrem Schatten. Das hilft, gelassener zu sein und die Kostbarkeiten des Augenblicks besser wahrnehmen zu können. Eltern werden ist Entwicklungszeit – für Sie persönlich und für Sie beide als Paar.

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