...haben Glück, denn meist sind die Temperaturen noch mild und die Sonnentage nicht zu knapp. So können sich Neugeborene allmählich und sanft an die Temperaturen gewöhnen, auch wenn die Umgebung für den Organismus natürlich viel kälter ist als im Mutterleib. Achten Sie also darauf, dass Ihr Baby bei Spaziergängen warm angezogen und gut zugedeckt ist. Auch zuhause sollten Sie eine gute Balance anstreben zwischen warm halten und nicht überhitzen des Babykörpers. Denken Sie daran: Als Erwachsene empfinden wir Temperaturen ganz anders als Säuglinge. So kann auch ein „Zuviel“ an Wärme schaden, etwa wenn das Bettchen drinnen zu nah am Heizkörper steht.
Grundsätzlich gilt: Neugeborene dürfen nach zehn Tagen gut geschützt und den Witterungsverhältnissen entsprechend angezogen in die freie Natur heraus – für etwa eine halbe Stunde täglich. Bei stürmischem Regen oder heftigem Ostwind allerdings sollten Sie lieber in der Wohnung bleiben. Das Draussen-Sein hat mehrere positive Effekte: Tageslicht wirkt einer Neugeborenen-Gelbsucht entgegen, zudem werden die Lungen und Bronchien des Babys an der „Frischluft“ hervorragend trainiert. Sogar bei einer leichten Erkältung gilt: Zur Linderung der verstopften kleinen Nase wirkt ein Spaziergang oft Wunder.