Die „Solltemperatur“ wird verstellt, der Körper reagiert darauf und erhöht die Wärmeproduktion. Da die neue Solltemperatur noch nicht erreicht ist, wird die aktuelle Temperatur als zu kalt erlebt. Erst wenn die Fieberspitze erreicht ist, wird Fieber als „Wärme“ erlebt, die Gefässe erweitern sich, die Peripherie wird warm und der Patient beginnt zu schwitzen. Fieber ist eine aktive Leistung des erkrankten Menschen und wird nicht passiv von aussen bedingt.