Pendlernetz jetzt auch in der Schweiz verfügbar mit Weleda als erstem regionalen Partner

Arlesheim, September 2008: Die Zahl der Berufspendler steigt europaweit, auch in der Schweiz. Die Hälfte der Schweizer Berufstätigen pendelt: gut 30 Minuten für den Weg zur Arbeit. Das mit Abstand wichtigste Verkehrsmittel im Pendlerverkehr ist und bleibt der private PKW. Knapp 60 Prozent der Schweizer Berufspendler nutzen ihn auf ihrem Arbeitsweg, die meisten von Ihnen allein. Angesichts steigender Benzinpreise, zunehmender Umweltbelastungen und ständiger Staus sind Fahrgemeinschaften das Gebot der Stunde. Autos besser auslasten, bedeutet mehr Mobilität mit weniger Fahrten. Um eine entsprechende Fahrgemeinschaft zu finden, gibt es seit heute das Pendlernetz in der Schweiz.

Pendlernetz ist ein Internetportal der Bonner Firma EuropeAlive, das bereits seit 2002 in Deutschland Fahrgemeinschaften speziell für Berufspendler vermittelt und ab heute unter www.pendlernetz.ch auch in der ganzen Schweiz verfügbar ist. Die Handhabung des für den Nutzer vollkommen kostenlosen Angebots ist denkbar einfach. Nutzer wählen einfach auf der Karte die entsprechende Stadt oder den Kanton und später den Ort aus, von dem sie starten möchten. Danach wird der Zielort abgefragt und sofort werden alle relevanten Fahrten und Gesuche übersichtlich aufgelistet. Sollten sich auf bestimmten Fahrstrecken noch keine passenden Angebote finden, empfiehlt es sich für alle Fahrgemeinschaftsinteressierten jedoch selber eine Fahrt einzustellen, denn erst wenn sich im System eine ausreichende Anzahl von Angeboten und Gesuchen findet, wird das Pendlernetz ein Garant für Umwelt- und Verkehrsentlastung.

Um den Service für die Nutzer dauerhaft kostenlos bereitstellen zu können, sucht das Pendlernetz landesweit nach weiteren Projektpartnern. Ein erster Partner, der das Pendlernetz in der Nordwestschweiz unterstützt, ist die Weleda AG in Arlesheim, Herstellerin natürlicher Kosmetika und komplementärmedizinischer Arzneimittel.

«Für Weleda beginnt das Engagement für die Umwelt bereits mit dem Weg zur Arbeit», begründet der Umweltbeauftragte des Unternehmens, Andreas Ellenberger, die enge Kooperation mit dem Pendlernetz. Die in 51 Ländern tätige Firma mit weltweit 2000 Mitarbeitern verfolgt seit über 80 Jahren eine konsequente Nachhaltigkeitsstrategie.

Schon jetzt ist es mit dem neuen Schweizer Pendlernetz möglich auch gemeinsame Fahrten über die Grenzen nach Deutschland und Österreich zu organisieren. Eine Einbindung auch der französischen Grenzregion ist kurzfristig vorgesehen, so dass das Pendlernetz dann in der ganzen Regio Trirhena verfügbar ist. Dies wird vor allem den grenzüberschreitenden Verkehr ins Elsass stark entlasten.