
Der diesjährige Gruppenpreis der Schweizerischen Umweltstiftung geht an die Weleda AG. Die weltweit tätige Herstellerin natürlicher Kosmetika und Arzneimittel der Komplementärmedizin mit Sitz in Arlesheim/BL erhielt die Auszeichnung als Anerkennung ihres nachhaltigen ökologischen Wirtschaftens.
Rund 200 Personen aus Politik, Wirtschaft und die interessierte Öffentlichkeit nahmen am Festakt im Casino Luzern teil, der wegen der aktuellen Debatte um Klimawandel und «Grünen Lifestyle» besondere Bedeutung erhielt.
Die 14. Preisverleihung leitete der Präsident des Stiftungsrates, Dr. Jost Schumacher, mit der Bemerkung ein, dass der Klimawandel nur Verlierer kenne, keine Gewinner. Daher sei es besonders wichtig, die Arbeit von Firmen zu auszuzeichnen, die sich um eine nachhaltige ökologische Ökonomie bemühten.
Nationalrat Dr. Rudolf Rechsteiner aus Basel würdigte in seiner Laudatio die Tatsache, dass Umweltschutz seit bald 90 Jahren integraler Bestandteil der Firmenkultur von Weleda sei: «Weleda ist der Zeit seit bald einem Jahrhundert voraus», sagte er. Und mit einem Hinweis auf den wirtschaftlichen Erfolg der Weleda Gruppe betonte er, dass «mit Kreativität und Fachwissen die Verbindung von Mensch und Natur, von Ökonomie und Ökologie in sehr zukunftsträchtiger Weise gelingen kann.» Besonders eindrücklich sei dies auch bei dem im Jahr 2006 von Weleda bezogenen Verwaltungs- und Herstellungsneubau in Arlesheim gelungen.
Die Auszeichnung der Schweizerischen Umweltstiftung ist eine wertvolle Bestätigung der konsequent am Motto «im Einklang mit Mensch und Natur» orientierten Firmenphilosophie von Weleda. Als einer der einzigen Hersteller von natürlicher Kosmetik und komplementärmedizinischen Arzneimitteln setzt das Unternehmen nämlich zu über 90 Prozent auf nachwachsende Rohstoffe bei der Herstellung seiner Produkte. Über 200 Heilpflanzen gehören ebenso dazu wie mehrere hundert Tonnen pflanzlicher Öle und wertvoller Essenzen aus allen Weltteilen für die Kosmetikproduktion. Besonderes Augenmerk richtet Weleda dabei auf ökologischen Anbau, fairen Handel und langfristige Lieferantenbeziehungen. Die 1800 Mitarbeitenden in 51 Ländern erwirtschafteten im vergangenen Jahr einen Umsatz von 284 Mio. Schweizer Franken.
Moritz Aebersold, Mitglied der Weleda Geschäftsleitung, nahm den Umweltpreis in Form eines Bergkristalls aus den Händen von Stiftungspräsident Dr. Jost Schumacher in Empfang. In einer kurzen Dankesrede unterstrich Aebersold, dass der Umweltpreis für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Weleda Ansporn für die Zukunft sei: «Unternehmensidentität und Umweltbewusstsein müssen tagtäglich gelebt und verwirklicht werden - deshalb ist dieser Preis für uns auch Motivation, in Zukunft noch besser zu werden.»
Was damit mittelfristig gemeint ist, verriet der Umweltbeauftragte von Weleda, Andreas Ellenberger. Im Rahmen einer zukunftsweisenden Umweltstrategie klärt das Unternehmen momentan in einer Machbarkeitsstudie ab, ob und wie die drei Weleda Kernbetriebe in der Schweiz, Deutschland und Frankreich bis in fünf Jahren klimaneutral produzieren könnten. «Dies ist für ein Produktionsunternehmen wie Weleda eine der grössten Herausforderungen für die Zukunft», so Ellenberger, denn bis anhin sei es nur Unternehmen im Dienstleistungsbereich gelungen, klimaneutral zu arbeiten.
Michael Leuenberger
Leitung Unternehmenskommunikation
Weleda AG
Dychweg 14
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