Sanddorn - Hippophaë rhamnoides

Eine Wildpflanze aus Nepal zieht in die Toskana um
Herkunft: Italien, Europa

Sanddorn sollte Hauptdarsteller in einem Reiseroman sein – als Nomade der Pflanzenwelt, der auf einer abenteuerlichen Reise von den Höhen Nepals seinen Weg in die Alpen Europas und von dort in die liebliche Toskana findet. In der freien Natur liebt er unwirtliche Orte: Seine Heimat sind Felsränder, karge Sandflächen, Flussufer oder Dünen. Was er zum Gedeihen braucht ist: viel Licht. Was jemand braucht, der ihn kultiviert, ist: viel Geduld. Denn bis zur ersten Ernte der vitaminhaltigen Beeren, die Weleda zu Säften und hochwertigen Ölen für die Körperpflege weiter verarbeitet, dauert es bis zu acht Jahren.

Kurt Künzi und seine Familie hatten diese Geduld. Dem Team des seit über 20 Jahren biologisch-dynamisch arbeitenden Guts «San Mario» in der Toskana ist es nämlich gelungen, aus 120 Wildsorten verschiedener Standorte den geeigneten Sanddorn für den Feldanbau zu finden. Heute gedeihen die ausgewählten Pflanzen auf einer Fläche von rund 100 Hektar, geordnet nach unterschiedlichen Sorten und Qualitäten. Die feste Partnerschaft und den konstruktiven Dialog zwischen «San Mario» und Weleda kann man mit zwei Worten treffend beschreiben: nachhaltiger Glücksfall.