
Sanddorn ist ein Überlebenskünstler par excellence, eine Pflanze mit aussergewöhnlichen Eigenschaften. Und Sanddorn hat bei Weleda eine lange Geschichte: Aus den Beeren des Strauchs gewinnen wir seit über 50 Jahren den Saft für das Aufbaupräparat "Hippophan". Bis etwa 1980 war eine ertragreiche Wildsammlung der Beeren in Berggebieten wie dem Friaul, Misox oder den französischen Südalpen möglich.
Die Entwicklungen der Zivilisation, zunehmende Verbauungen selbst in Berggebieten, machten Sammlungen immer schwieriger. Weleda machte sich auf die Suche nach Partnern, die den Sanddorn kultivieren.
Und fand diesen Partner in der Person von Kurt Künzi. Er ist nicht nur ein Pionier auf dem Gebiet des biologisch-dynamischen Sanddornanbaus; er ist auch ein hervorragender Kenner der Pflanze und ihrer Geheimnisse. Und er hat sich, zusammen mit seiner Familie auf dem Gut San Mario in der Toskana einen lang gehegten Traum verwirklicht: Den Kulturanbau einer Wildpflanze. Künzi und seinem Team ist es gelungen, durch genaueste Beobachtung der Wachstumsgesten und permanente Analyse der Inhaltsstoffe aus 120 Wildsorten durch vegetative Vermehrung die standortgerechten Sorten auszuwählen.

Das braucht Ausdauer und einen langen Atem. Künzi und seine Mitstreiter hatten ihn. Und deshalb wiegen sich heute auf 80 Hektar die besten Sanddornpflanzen unter dem unendlich blauen Himmel der pisanischen Maremma. Weleda ist stolz darauf, die hochwertige Qualität dieser Sanddorne in Elixiere und Körperpflegeprodukte verwandeln zu dürfen.