Forschung konkret

Immer wieder taucht die Frage auf, ob rein naturwissenschaftliche Beurteilungskriterien den Weleda Arzneimitteln überhaupt gerecht werden können. Können die spezifischen Qualitäten erfasst werden, zumal ja bei der Findung und Komposition dieser Arzneimittel nicht von einem klassischen Wirkstoffkonzept ausgegangen wird?

Es gibt heute positive Entwicklungen und manchmal auch völlig neue Möglichkeiten - dank Fortschritten in Technik und Analytik. Das feinstoffliche Auflösungsvermögen von Analyse- und Detektionsverfahren kann heute in Bereiche vordringen, die vor wenigen Jahren völlig unzugänglich waren. Dr. med. Rainer Klopp vom Institut für Mikrozirkulation in Berlin ist einer der Weleda Forschungspartner. Er hat mit Hilfe nicht-invasiver Methoden - das heisst, die Integrität des Patienten wird gewahrt, trotzdem ist ein In-Vivo-Befund möglich - ganz neue Untersuchungsreihen durchgeführt, die wertvolle Daten zum Thema Immunmodulation oder zum Weleda Arzneimittel Venadoron® geliefert haben.

Es braucht neue Sichtweisen. Genau so, wie der menschliche Organismus letztlich immer von unendlich vielen, manchmal widersprüchlichen Faktoren beeinflusst wird, so besitzen auch die so genannten "Wirkstoffe" oft gegensätzliche Wirkungen. Die Mistel ist als Heilpflanze ein besonders geeignetes Beispiel dafür - diese Eigenschaften machen sie auch besonders geeignet für die Krebstherapie.

Deshalb ist vernetzte Forschung so wichtig. Deshalb ist Methodenpluralität unentbehrlich. Denn auch anthroposophische Ansätze wie bildschaffende Methoden und Potenzforschung sind ideale Ergänzungen. Damit sich gegenseitig befruchtende Forschungen ein realistisches Bild dessen vermitteln, was die Weleda und ihre Arzneimittel im Ganzen sind - zum Wohle unserer Patienten.