Wir verwenden Cookies, um Ihnen das bestmögliche Erlebnis auf unserer Website zu bieten. Hier erfahren Sie mehr über unsere Verwendung von Cookies.

 
Kontakt
Kontaktformular


Weleda AG

Dychweg 14
4144 Arlesheim
Schweiz


Wie sich Körper und Seele während der Schwangerschaft verändern

Andere Umstände

Vor Ihnen liegen 40 faszinierende Wochen. Eine Zeit, die einmalig und ganz besonders ist: Sie sind vom Zauber der Schwangerschaft umhüllt. Lächelnde Gelassenheit, Aufregung, Glück – Sie erleben viele Empfindungen neu und intensiv. Kein Wunder: Sie tragen eine grosse Liebe unter Ihrem Herzen: Ihr Kind.

Voller Vorfreude

Die Zeit der Anpassung - Das 1. Schwangerschaftsdrittel

Vom ersten Tag Ihrer Schwangerschaft an konzentriert sich Ihr Körper auf neue Aufgaben: Die ersten Wochen und Monate sind oft von Anpassung und Ambivalenz geprägt. Sie erleben eine Zeit der Umgestaltung, in der sich ein komplexes System auf körperliche Höchstleistungen einstellt. Eigentlich sehen Sie aus wie immer, noch kein Bäuchlein wölbt sich und auch sonst könnte das Leben ganz normal weitergehen. Dass sich Ihr Organismus im Ausnahmezustand befindet, spüren Sie selbst wesentlich deutlicher: Ihre Brüste sind vielleicht empfindlich oder spannen, Sie sind müde und morgens dauert alles doppelt so lang. Ihr Herz schlägt schneller, Sie atmen manchmal ein bisschen hektisch und Ihre Gefühle fahren womöglich Achterbahn. Viele Frauen sind unsicher, ob sie alles richtig machen oder ob sie nun wirklich bereit sind für die neue Aufgabe. Lassen Sie sich Zeit und freuen Sie sich auf alles, was jetzt kommt.

 

Es kann jetzt sein, dass Sie geruchsempfindlich reagieren, Abneigungen gegen bestimmte Nahrungsmittel entwickeln oder auch spontan von Appetit heimgesucht werden. Und dann ist da noch die berüchtigte Übelkeit, die viele Schwangere im ersten Drittel plagt. Haben Sie etwas Geduld! Die Umstellungssymptome gehen bald vorüber. 12 bis 16 Wochen dauert diese Anpassung – danach kommt die Zeit des Wohlbefindens.

„Ein neues Leben wächst heran. Jetzt entfaltet sich die ganze Kraft der Natur.“

Entspannen und geniessen

Die Zeit des Wohlbefindens: Das 2. Schwangerschaftsdrittel

Die Übelkeit der ersten Wochen lässt nach, der Bauch wächst, ist aber noch nicht so gross. Seit Wochen wissen Sie, dass Sie ein neues Leben in sich tragen – nun spüren Sie es auch. Wie ein zartes Schmetterlingsflattern fängt es an und wird immer intensiver. Ihr Kind macht sich gerne nachts bemerkbar, wenn sich Ihr Körper entspannt. Dann hat es Platz. Schön zu wissen: Bewegt sich das Kind, fühlt es sich wohl. Jede Gefühlsregung löst in Ihrem Körper einen Austausch von Stoffen aus. Mal sind es Glückshormone, mal Stresshormone. Im Mutterleib begegnet Ihr Kind diesen Stoffen in geschütztem Rahmen und ist so später als kleiner Mensch bereits mit einem Spektrum an Empfindungen in Berührung gekommen. Ihr Kind entwickelt sich und wächst, der Bauch wird runder, die Taille verschwindet und durch das vergrösserte Blutvolumen geraten viele Frauen schnell ins Schwitzen. Auch sonst wird das kleine Wesen im Leben präsenter. Welches Bettchen passt in die Wohnung – und nehmen wir Kinderwagen, Tragetuch oder beides? Wie möchten wir den Eintritt ins Leben gestalten? Geburtshaus, Klinik oder Hausgeburt? Geben Sie sich nach Herzenslust dem Nestbau hin und verlassen Sie sich auf Ihre Intuition: Jedes Kind, jeder Mensch ist anders. Zum Glück.

Die Spannung wächst

Die Zeit der Anstrengung: Das 3. Schwangerschaftsdrittel

Fast geschafft: Nur noch wenige Wochen bis zur Geburt! Nur vier Prozent aller Kinder werden zum errechneten Termin geboren. Manche kommen früher, andere brauchen etwas länger, um für ein Leben ausserhalb von Mamas Bauch bereit zu sein. Lassen Sie es in den letzten Wochen etwas ruhiger angehen. Jetzt ist die richtige Zeit, um so oft wie möglich zu entspannen. Geniessen Sie auch bewusst Ihre Zweisamkeit als Paar – denn schon bald sind Sie zu dritt! Bestimmt wird der Wunsch immer grösser, Ihr Baby endlich in die Arme zu schliessen. Manchmal vielleicht auch, weil die Schwangerschaft beschwerlicher wird, nachts kann es schwierig sein, eine bequeme Schlafposition zu finden. Tagsüber spüren Sie Ihren Rücken oder müde Beine. Vermutlich drückt Ihr Kind auf die Blase und treibt Sie häufiger aus dem Bett. Aber auch wenn Sie es kaum erwarten können, bis es los geht: Gönnen Sie sich bewusst noch ein wenig Zeit. Das Baby wird bald kommen!