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Schweiz


Portrait einer werdenden Mutter

„Ich mag meinen kugelrunden Bauch! Und fühle mich schon ganz Mama.“

Anna F. ist zum ersten Mal schwanger. Uns erzählt sie, wie sie ihre ersten acht Schwangerschaftsmonate empfunden hat, was sie während dieser bewegenden Zeit beschäftigt und wie sie sich gemeinsam mit ihrem Mann den aufkommenden Fragen, den kleinen und den grossen Herausforderungen als werdende Eltern stellt.

 

Gemeinsam wachsen

Wir sind schwanger

Den Moment, an dem Anna von der Schwangerschaft erfuhr, wird sie nicht mehr vergessen. „Ich habe gemeinsam mit meinem Mann auf das Ergebnis des Schwangerschaftstests gewartet. Als wir das positive Ergebnis sahen, konnten wir unser Glück kaum fassen!“ Es sind ihr 1000 Gedanken gleichzeitig durch den Kopf geflogen und sie konnte nicht mehr klar denken: Wie wird es wohl sein, ein Kind zu haben? Was müssen wir jetzt alles ändern? Sind wir wirklich schon so weit? Die beiden haben beschlossen, es in Ruhe, aber organisiert angehen zu lassen. „Wir wollten die Monate bis zur Geburt nutzen, um so viel wie möglich vorzubereiten und uns gemeinsam auf die neue Situation einzustellen. Es war schön zu sehen, wie das Verantwortungsgefühl meines Mannes wuchs und er begann, alle Dinge aufzuschreiben, die wir noch benötigen. So haben wir allmählich auch begonnen, das Babyzimmer herzurichten.“ Solche Momente verbinden und gleichzeitig konnte sich Anna an das neue Gefühl als werdende Mutter gewöhnen. „Es war gut, gemeinsam das Nest zu bauen und alles für unser Baby vorzubereiten. So hat es nach der Geburt ein behagliches, sicheres Zuhause und wir fühlen uns schon wie richtige Eltern.“

Ans Schwanger sein gewöhnen

Achtsamkeit und Ruhe

„Ich nehme meinen Körper seit der Schwangerschaft viel bewusster war und trage mehr Sorge zu mir selber.“ Während Anna früher auf das Frühstück verzichtete, weil alles schnell gehen musste, nimmt sie sich jetzt Zeit dafür. Der Körper teilt sich mit und sagt von alleine, was ihm gut tut: „Alkohol konnte ich gar nicht mehr riechen. Und ich hatte vermehrt Lust auf vollwertige, gesunde Kost. Und viele Früchte!“ Ans Schwanger sein gewöhnen hiess für Anna, in sich hineinzuhören. Sie spürt, wenn es ihr gut geht, geht es auch dem Baby gut. „Ich habe begonnen, öfter an die frische zu Luft zu gehen und statt dem Training im Fitnesscenter mache ich jetzt Spaziergänge in der Natur. So fühlt sich mein Baby wohl.“ Und nach einem anstrengenden Tag sehnt sie sich nach einem warmen Bad und etwas Ruhe.

Berufstätigkeit als Mutter?

Das grosse Familienglück und die Arbeit

Für Anna war schon bei Familienplanung klar, dass sie ihren Beruf nicht ganz aufgeben möchte. Die Herausforderung wird es sein, eine gute Balance zwischen Beruf und Familie zu finden. Schliesslich möchte sie viel Zeit mit ihrem Kind verbringen, aber auch weiterhin etwas für sich selber tun. Denn der Job macht ihr Freude. „Ich hatte das Glück, ganz offen mit meinem Vorgesetzten zu sprechen und wir haben gemeinsam eine Job-Sharing-Lösung gefunden. Nun kann ich nach der Baby-Pause mit einem Teilzeitpensum von 60% wieder als Direktionsassistentin einsteigen.“ Und sie und ihr Mann überlegten sich schon früh, wie die die Betreuung ihres Kindes aussehen sollte. Die zukünftige Oma wird viel Zeit und Liebe für das Baby haben, wenn Anna wieder arbeiten wird. „Das Wissen um eine gute Betreuung war mir wichtig, damit ich das Ende der Schwangerschaft in vollen Zügen geniessen kann.“

Bald kommt das Baby

Vertrauen finden in der letzten Zeit

Anna hat mit ihrem Mann verschiedene Krankenhäuser in der Region besichtigt und schnell war klar, dass sie sich in einer kleineren Institution wohler fühlte als in einem riesigen Spital. Auch die Betreuung der Hebamme im Wochenbett ist ihr beim ersten Kind wichtig, da sie noch keine Erfahrungen im Umgang mit Babys hat und gerne eine Ansprechperson bei Fragen zum Stillen oder weiteren Anliegen in ihrer Nähe hat. „Ich freue mich nun auf die Geburt und lasse alles Weitere auf mich zukommen. Gespräche mit anderen jungen Müttern haben mir Mut gemacht. Wichtig ist, dass ich mich wohl fühle und ich habe ein gutes Gefühl.“

„Es ist unbeschreiblich, wenn das Baby auf Berührung auf meinem Bauch reagiert. Es ist, als ob es mich grüsst und sich mir mitteilen will.“

Privat und doch öffentlich

Mein Bauch gehört nur mir

„Ich empfinde meine Schwangerschaft als etwas sehr Persönliches und geniesse es, mich in den eigenen vier Wänden zurückzuziehen.“ Doch seitdem ihr Bauch so kugelrund ist, steht Anna im Zentrum des Interesses. Alle wollen wissen, wie es mir geht.“ Die Fürsorge der Mitmenschen zu spüren, ist etwas Schönes. Aber gleichzeitig spürt Anna auch vermehrt das Bedürfnis, sich zurückzuziehen. „Durch die liebevolle Berührung meines Bauches stelle ich Kontakt mit meinem Baby her. Das ist etwas ganz Persönliches. Und es kommt schon mal vor, dass flüchtige Bekannte oder sogar Fremde meinen Bauch anfassen wollen.“ So hat sie gelernt, auf sich zu hören und „Nein“ zu sagen, wenn sie etwas nicht möchte. „Aber es ist schön, dass so viele Menschen Anteil nehmen und dem kleinen Wesen bereits „Hallo“ sagen wollen!“ Schliesslich können es alle kaum erwarten, bis das Baby endlich da ist!