Zurück zum Schwangerschaftskalender | 39. Woche

Warten können und Geduld haben

Geduld ist nicht allen mitgegeben und gerade zum Ende der Schwangerschaft fällt es nicht leicht, bis zur Geburt warten zu können. Vielleicht fühlen Sie sich schwerer und unbeweglicher und wünschen sich das Ende der Schwangerschaft herbei?

Wenn das Baby auf sich warten lässt

Die letzten Wochen der Schwangerschaft geben Ihnen einen kleinen Einblick in das kommende Leben mit dem Baby. Jetzt hält Sie nachts der häufige Gang zur Toilette auf Trab und vielleicht haben Sie Schwierigkeiten beim Einschlafen. Das fühlt sich für Sie an wie eine Geduldsprobe. Betrachten Sie es am besten einfach bereits schon als Vorbereitung: Ist das Baby dann da, werden Sie die ungestörte Nachtruhe auch nicht mehr haben. Viele Wochen, Monate und Jahre wird es wach werden und seine Bedürfnisse nach Nahrung, Nähe oder Wärme äussern.

Geduldig sein

Geduld ist eine ganz wichtige Eigenschaft, die Eltern brauchen. Jetzt schon können Sie sich darin üben. Das Warten auf die Geburt, das Warten auf den Schlaf... Betrachten Sie es als gute Übung. Wenn Sie im Alltag mit dem Baby schnell einmal etwas erledigen möchten, kann es gut sein, dass es dem Kind nicht gefällt. Dann heißt es, Geduld zu haben bis auch Ihr Baby dazu bereit ist. Das können einige Minuten, Tage oder auch Wochen sein. So gesehen ist diese Zeit des Wartens eine von der Natur gut eingerichtete Zeit. Sie bereitet Sie auf Ihr Leben mit Kind vor.

Aussenstehenden mit Geduld begegnen

Eventuell kann es nervös machen, wenn alle fragen: „Wann kommt das Baby?“ Lassen Sie sich nicht aus der Ruhe bringen. Ihr Kind wird auf die Welt kommen, wenn es dazu bereit ist. Sie werden das alles gemeinsam gut meistern! Wenn man die Zeit als Übung und Vorbereitung betrachtet, entwickelt man eine andere Einstellung und mit dieser inneren Haltung gelingt es oftmals viel besser, dem Warten mit Geduld zu begegnen und sich auch von Aussenstehenden nicht nervös machen zu lassen.

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