Zurück zum Schwangerschaftskalender | 8. Woche

Schwangerschafts-Begleitung

Hebamme oder Arzt?

Zwei Berufsgruppen begleiten Frauen während der Schwangerschaft: Fachärzte bzw. Fachärztinnen für Gynäkologie und Geburtshilfe sowie Hebammen. Doch wer soll Sie während dieser wichtigen Zeit betreuen und begleiten? 

Sich gut betreut fühlen

Die richtige Wahl treffen

Bei der Wahl, ob Sie sich von einem Arzt oder einer Hebamme begleiten lassen möchten, ist die oberste Maxime: Sie sollten sich gut betreut fühlen. Von der medizinischen Seite her aber auch von der seelischen Seite. Sie müssen sich jetzt auch noch nicht festlegen, Sie haben die Wahl und können auch in der gesamten Schwangerschaft die Betreuung wechseln und auch ärztliche und Hebammenbetreuung zeitgleich in Anspruch nehmen. In Ihrem Mutterpass sind alle wichtigen Parameter vermerkt, die ein neuer Arzt oder eine neue Hebamme wissen müssen.

Wie arbeitet eine Hebamme, wie arbeitet ein Arzt?

Aus medizinischer Sicht sind Sie bei beiden Berufsgruppen gut aufgehoben. Der Unterschied ist, dass ein Arzt so ausgebildet wird, krankhafte Zustände zu behandeln. Oftmals – aber nicht immer - ist der Fokus der Betreuung dann darauf ausgerichtet, einen nicht normalen Verlauf zu entdecken. Eine Hebamme wird so ausgebildet, dass sie einen natürlichen Verlauf begleitet und dazu in der Lage ist, krankhafte Verläufe zu erkennen und in so einem Fall weitere Profession mit in die Begleitung mit einzubeziehen.

 

Die in den Mutterschaftsrichtlinien empfohlenen Ultraschalluntersuchungen können nur von einem Arzt durchgeführt werden. Bei einer reinen Hebammenbetreuung kann eine Überweisung für einen Ultraschall an den Facharzt vom Hausarzt ausgestellt werden.

 

Die regelmässige Kontrolle des Wachstums des Kindes kann auf zwei verschiedene Arten geschehen: Durch eine Ultraschallkontrolle beim Arzt oder durch das Abtasten und Abmessen des Bauches durch die Hebamme. Eine Hebamme begleitet Sie auch gerne schon in der Frühschwangerschaft und steht mit Rat und Tat zur Seite. Sie führt die nach den Mutterschaftsrichtlinien vorgegebenen Untersuchungen durch und bei ihr finden Sie immer ein offenes Ohr zu allen möglichen Fragen – von der Schwangerschaftsübelkeit bis zu Tipps im Wochenbett, zum Stillen und dem Umgang mit dem Babys. Viele Hebammen bieten auch Geburtsvorbereitungskurse an und begleiten Sie bei der Geburt und danach in der Zeit des Wochenbetts.

 

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