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Weleda AG

Dychweg 14
4144 Arlesheim
Schweiz


Die Weleda Gärten

Die Kraft der Natur erleben

Vielfältig und heilsam verzaubern die Gärten der Weleda uns jedes Jahr aufs Neue. Sie sind lebendige Organismen zwischen Himmel und Erde. Entdecken Sie unsere grünen Herzen rund um den Globus.

 

Die mit dem grünen Daumen

Unsere Gärtner haben die ganze Pflanze und den ganzen Organismus im Blick. Sie studieren die komplexen Zusammenhänge, fördern Entwicklung und sind gestaltend tätig, wo die Natur Gestaltung braucht. Die Natur trägt ihre geheimnisvollen Lebenskräfte von Jahr zu Jahr. Und die Gärtner sind es, die diesem Leben eine Bühne bereiten, in deren Erde Wurzeln greifen, die heilsame Blüten und Früchte hervorbringt. Und so wissen wir, unsere Gärten werden uns jedes Jahr aufs Neue verzaubern. In jeder Saison bis zur Ernte. Blütenpracht, Vielfalt, das pure Leben spriesst in unseren Gärten.

Schweiz & Frankreich

Die grosse Anzahl von verschiedenen Heilpflanzenarten auf relativ kleinem Raum ergibt während der Blütezeit eine unglaublich grosse Farbenvielfalt. Sie liegen in unmittelbarer Nachbarschaft, die Weleda Gärten im schweizerischen Arlesheim, Nähe Basel, und im französischen Bouxwiller, Nähe Huningue. Pierre Kappler ist verantwortlich für beide Gärten: „Der Garten in Bouxwiller ist eine Biodiversitätsinsel inmitten konventioneller Landwirtschaft.“ Hier bilden die Ausläufer des Juragebirges die Hügellandschaft des Sundgaus. Die 1,5 Hektar grosse Parzelle ist umrankt von Wildhecken. Vögel, Insekten und Amphibien fühlen sich in diesem Refugium zwischen Teich, Trockensteinmauern und Obstbäumen wohl. Trotz relativ kleiner Fläche werden hier bis zu 70 Heilpflanzenarten angebaut. Der Garten im schweizerischen Arlesheim befindet sich auf dem Bruderholz, einem Hügelzug, der das Birstal vom Birsigtal trennt. Umgeben ist er von Wald und 40 Hektar Bio-Ackerbaufläche.

Deutschland

Im Weleda Heilpflanzengarten in Wetzgau nahe Schwäbisch Gmünd kennt die Vielfalt keine Grenzen. Auf 23 Hektar wachsen 800 Pflanzenarten, 160 Arten werden erntefrisch zu Tinkturen für Arzneimittel und Naturkosmetik weiterverarbeitet. Zwischen 5 Kilometer Hecken wie Schlehe, Hamamelis, Weissdorn oder Feldahorn finden Vögel und andere Tiere einen Lebensraum. Der enorme Reichtum an Blüten zieht unzählige Insekten an, darunter auch Nützlinge wie Schwebfliegen, Schlupfwespen, Florfliegen und Marienkäfer. „Wir verstehen den Garten als lebendigen Organismus“, sagt Michael Straub, Leiter des Heilpflanzengartens. Und dazu gehört es, dass Heilpflanzen hier im Garten bessere Lebensbedingungen vorfinden sollen als an ihren natürlichen Wildstandorten; durch die besondere Aufbereitung des Bodens mit natürlichen Spritzpräparaten etwa und durch die Pflege und Zuwendung der Gärtner. Auf dem fruchtbaren Boden am Rande der Schwäbischen Alb blüht es von März bis Oktober.

England

Schlüsselblumen verteilen sich über eine Wiese. Fliegenpilze wachsen unter einer Kiefer. Was aussieht wie ein naturbelassener Lebensraum, ist das besondere Konzept des Gartens in Ilkeston, in der Mitte Englands. Natürlich sind die orange leuchtenden Calendulafelder der Blickfang während der Sommermonate.

 

Den Weg, den die Gärtner hier im Weleda Garten verfolgen, führt jedoch nicht zu opulenten Blütenbeeten, sondern zurück zum natürlichen Standort der Heilpflanzen. Es sind die kleinen naturnahen Parzellen, die den Charme des Gartens ausmachen. Zurückhaltend und bescheiden, wie die Gegend von Derbyshire. Der Garten liegt am Rande der Stadt Ilkeston, die während der industriellen Revolution eine bedeutende Rolle spielte. Die Landschaft reflektiert noch heute den exzessiven Bergbau. Viel Regen und zahlreiche Quellen machen den Boden nass und schwer. „Nicht gerade ideale Bedingungen für den Anbau von Heilpflanzen“, sagt die Gärtnerin Claire Hattersley. Aber die Methoden des biologisch-dynamischen Anbaus lassen auch dieses Gelände fruchtbar werden, das seine Verbindung zur Region und zur Geschichte des Landes in jedem Winkel des Gartens erkennen lässt.

Niederlande

Hecken und Sträucher schützen den Garten vor dem rauen Küstenwind. „Wir arbeiten hier in einem kleinen Paradies“, sagt der Gärtner Jan Graafland. Denn der Garten inmitten eines Industriegebietes ist eine Oase in der Stadt, bietet einen idealen Rückzugsort für Insekten und Vögel und fördert so nebenbei die Biodiversität.

 

Obwohl mit einem Hektar Fläche recht überschaubar, hält der Garten eine enorme Vielfalt an Heilpflanzen bereit. Mehr als 200 Pflanzenarten kultivieren die Gärtner. Den schweren Boden belüften sie mit stark mineralisiertem Kompost. Und um den besonderen Ansprüchen mancher Pflanzen gerecht zu werden, wird der Boden weiter variiert, von schwer bis luftig, von nass bis trocken, von nährstoffreich bis nährstoffarm. Ein beheiztes Gewächshaus dient der Anzucht der Pflanzen, und hier wachsen zudem einige tropische Heilpflanzen. Fast alle Pflanzen, die Weleda in ihren Produkten verwendet, bauen wir in unserem Garten an“, sagt Jan Graafland.

Brasilien

Natur neben Metropole: In São Roque liegt der Weleda Garten Brasiliens, 50 km westlich von São Paulo entfernt. Nur 30 Autominuten entfernen unsere Gärten von der Grossstadt. Auf der Terra rossa, wie italienische Immigranten die rote Erde nannten, hat die natürliche Vielfalt ein Zuhause. Die Stadt São Roque liegt in der Nähe der Serra do Mar, einer mit Regenwäldern bestückten Bergkette entlang der Südostküste Brasiliens.

 

Die Stadt, die einst die Mitte auf dem Weg in den Westen, nach Paraguay und Bolivien, markierte, zog im 20. Jahrhundert Immigranten aus Portugal, Italien, Japan und Deutschland an. Und mit ihnen etablierte sich eine besondere und vielfältige Tradition des Anbaus von Gemüse und Früchten. Noch heute ist São Roque berühmt für seinen Wein und gutes Essen, hergestellt von kleinen Familienbetrieben. Der Flecken Erde, auf dem der Garten in den 1980er Jahren angelegt wurde, ist vulkanischen Ursprungs und enorm fruchtbar. Der Garten liegt an einem kleinen See.

Neuseeland

Am Fusse des Te Mata in der Region von Hawkes Bay liegt der Garten von Havelock North auf der Nordinsel Neuseelands. Im mediterranen Klima werden hier rund 50 Heilpflanzenarten kultiviert. Es sind lange, warme Sommermonate in Havelock North, in denen Warren Pearce und die Gärtner von Neuseeland die Felder bewirtschaften. Das meiste geschieht in Handarbeit; durch den Verzicht auf schwere Landmaschinen soll vermieden werden, dass sich die Erde unnötig verdichtet. Gearbeitet wird nach den Prinzipien des biologisch-dynamischen Landbaus. Drei Kühe liefern den nötigen Kuhmist, der zusammen mit dem eigenen Kompost die Qualität der Erde verbessert. Die Vielfalt der Pflanzen ist gross, ebenso die der Tierwelt, die sich hier am deutlichsten in einer Fülle heimischer Vogelarten wie dem Tui, der Maori-Fruchttaube Kereru oder dem auffälligen Purpurhuhn Pukeko zeigt.

Argentinien

Inmitten einer Graslandschaft auf 1.200 Meter Höhe, zwischen Nadelholz- und Mischwäldern, bewirtschaftet der Gärtner Jorge Giusto einen Apothekergarten und wohnt sogar selbst auf dem Gelände. Es liegt im Herzen Argentiniens, in der Region Córdoba. Der Garten ist nicht nach dem Reissbrett angelegt. Statt klar abgezirkelter Beete und Parzellen fügen sich Heilpflanzen wie Primula, Echinacea, Berberis oder Farne wie zufällig in die bestehende Natur ein. Ein Bachlauf schlängelt sich durch das 12 Hektar grosse Gartenareal. Über 70 Heilpflanzenarten bauen Jorge Giusto und ein weiterer Gärtner hier an. Die Ernte wird von der eigenen Apotheke in Buenos Aires zu Arzneimitteln weiterverarbeitet.