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Weleda AG

Dychweg 14
4144 Arlesheim
Schweiz


Herstellung

Eine Frage der Potenzierung.

Über die Herstellung anthroposophischer Arzneimittel.

Die meisten Menschen stellen sich die Herstellung von Arzneimitteln wahrscheinlich vor wie ein Kochrezept. Eine Prise von dieser Zutat, ein Löffel von jener, kräftig umrühren – fertig. Nur eben im grossen Massstab. Die anthroposophische Medizin verfolgt jedoch auch bei der Herstellung ihrer Heilmittel einen ganzheitlichen Ansatz. Das bedeutet: Nicht nur Herkunft, Art und Qualität des Wirkstoffs spielen eine Rolle, sondern auch dessen Verarbeitung. Beides muss stimmen, damit das fertige Arzneimittel wirken kann. Einige Verfahren haben wir selbst für die anthroposophische Therapie entwickelt. Zum Beispiel unser eigenes Potenzierverfahren, das sich an der klassischen Methode Hahnemanns orientiert. Das Potenzieren ist ein zentraler Vorgang in der anthroposophischen Medizin.

In der Praxis sieht das so aus: Eine Urtinktur, nehmen wir einmal die Kamille, wird im Verhältnis 1 zu 9 mit einem Medium – Wasser oder Alkohol – vermischt. Anschliessend verschütteln unsere speziell geschulten Mitarbeiterinnen diese Mischung zweieinhalb Minuten lang von Hand. Eine konzentrierte Arbeit, die Ruhe und Fokussierung erfordert. Von der fertigen Potenz wird wiederum ein Teil mit neun Teilen des Mediums vermischt und verschüttelt. Je öfter man diesen Vorgang durchführt, umso höher ist die Potenz. Wir kennzeichnen die fertige Mischung mit dem Buchstaben D (für Dezimal) und einer Nummer, die die jeweilige Potenzierung wiedergibt. Bis zu einer Potenz von D23 können theoretisch die Moleküle der Urtinktur in der Flüssigkeit nachgewiesen werden, darüber hinaus wird die Substanz „unwägbar“. Albert Einstein definierte Materie als Energiezustand.“

Das Stoffliche ist also in hohen Potenzen nicht mehr vorhanden. Dennoch ist das Wesen der Ausgangssubstanz in der Potenz anwesend und wirkt. Es wird durch den Rhythmus des Verschüttelns aktiviert. Erst durch diesen Prozess machen wir das in der Substanz schlummernde geistige Prinzip für den Menschen als Heilmittel zugänglich.

Darüber hinaus wenden wir weitere spezielle Verfahren an, um den Pflanzen ihre jeweiligen Talente zu entlocken. Zum Beispiel spielen bei der Zubereitung von Rh-Urtinkturen rhythmische Prozesse eine tragende Rolle. Dazu bewegen wir die Pflanzensäfte wochenlang morgens und abends bei festgelegten Temperaturen. Auf diese Weise wird der rhythmische Prozess neben den Inhaltsstoffen zum Teil des Wirkprinzips. Rh-Präparate setzen anthroposophische Ärzte häufig dort ein, wo rhythmische Abläufe im Körper reguliert werden sollen, oder als Injektionen, die direkt über das Rhythmische System (Kreislauf) des Patienten wirksam werden.

Kompromisslos gut.

Die Qualität unserer Rohstoffe.

Nach unserer Überzeugung ist die Qualität eines Rohstoffs für seine Wirkung ausschlaggebend. Nur ein absolut hochwertiger Rohstoff kann seine ganze Kraft entfalten. Also übernehmen wir entlang der gesamten Prozesskette Verantwortung – in ökologischen, aber auch ökonomischen und sozialen Belangen.

Rudolf Steiner, Begründer der Anthroposophie und Gründer von Weleda, lagen die Erneuerung der Heilkunst und die biologisch-dynamische Landwirtschaft gleichermassen am Herzen. Deshalb tun wir bis heute alles für den Schutz der Biodiversität und gehen mit Ressourcen verantwortungsvoll um. Unsere Partner für Anbauprojekte in der ganzen Welt wählen wir sehr sorgfältig aus. Dabei ist uns die faire Zusammenarbeit mit Bauern, Sammlern und Kooperativen besonders wichtig. Denn sie sind es, deren Arbeit die Basis für Rohstoffe höchster Qualität bildet.

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Unsere Therapiemethoden

Welchen Ansatz verfolgt die anthroposophische Medizin und inwiefern betrachten wir den Menschen ganzheitlich und individuell?

Mehr über unsere Therapiemethode

Qualität

Wir legen nicht nur Wert darauf, welche Rohstoffe verwendet werden, sondern auch woher sie kommen und wie sie verarbeitet werden.

Unsere Qualitätsansprüche

Gold in der Medizin

Wir erklären Ihnen, warum Gold eine spezielle Bedeutung hat und wie wir es für die Arzneimittelherstellung einsetzen.

Metalle und ihre Verarbeitung