Babywelt

Babypflege: Durch Achtsamkeit Geborgenheit schaffen

Was eine achtsame Zuwendung bei der Babypflege bewirkt

Babypflege ist viel mehr als Windeln wechseln, Baden und Co. Pflegemomente stehen ebenso für Bindung, Kommunikation und Achtsamkeit. Mit einer achtsamen Zuwendung wird die Körperpflege des Babys zu einem Moment der innigen Bindung.

Was bedeutet achtsame Pflege?

Wenn Eltern an die Pflege ihres Babys denken, denken sie zunächst an die vielen täglichen Handgriffe: das Wechseln der Windel, Baden und Waschen sowie das An- und Ausziehen. Da gerade am Anfang so viel Zeit mit der Babypflege verbracht wird, sind solche scheinbaren Routinehandlungen mehr als bloße Körperpflege: Sie sind Momente des Miteinanders, der Zuneigung und der ungeteilten Aufmerksamkeit. Neben der Körperpflege können durch Rhythmus und Achtsamkeit dabei Bindung, Feinfühligkeit und die Ermutigung zur Selbständigkeit stattfinden. Durch die achtsame Pflege vermitteln Eltern ihrem Kind, dass sie es respektieren, seinen Körper mit seinen Grenzen wahrnehmen und achten. Damit legen sie den Grundstein für ein gutes Körperempfinden und einen natürlichen Umgang mit sich selbst.

Mit einer achtsamen, liebevollen Körperpflege können täglich Momente der intensiven Bindung und Liebe zwischen Baby und Eltern entstehen und weiter wachsen.

Tipps für eine achtsame Körperpflege

Die Bindung festigt sich in den vielen Momenten des Alltags, in denen Eltern ihrem Kind respekt- und liebevoll begegnen. Mit diesen Impulsen kann die tägliche Körperpflege achtsam gestaltet werden:

  • Zeit nehmen: Im oft hektischen Alltag kann Achtsamkeit bedeuten, bewusst Zeitfenster für die Körperpflege einzubauen. Konkret bedeutet das, den Kindern Zeit zu lassen, um sich aktiv zu beteiligen. Schon kleine Babys kooperieren nach ihren Möglichkeiten in vielen Situationen, wenn man ihnen die Zeit dafür gibt.
  • Handlungen ankündigen: Wie bei vielen anderen Handlungen im Alltag ist es auch bei der Babypflege wichtig, dass Eltern ihre Handlungen sprachlich begleiten. Auch wenn die Kinder noch nicht sprechen können, verstehen sie von Geburt an schon sehr viel. Die direkte Ansprache und Ankündigung des Tuns bedeutet Respekt und Vertrauen in ihre Fähigkeiten. 
  • Signale deuten: Das wichtigste Hilfsmittel für den Bindungsaufbau ist Feinfühligkeit. Verbringen Eltern bewusst Zeit mit ihrem Baby, werden sie dessen Signale sensibel wahrnehmen können. Dadurch bildet sich beim Kind Vertrauen und ein Gefühl von Sicherheit aus. Es spürt: Hier werde ich gut umsorgt, meine Bedürfnisse werden gesehen und erfüllt.
  • Langsamkeit: Fast alle Erfahrungen, die das Baby nach der Geburt macht, sind neu. Es entstehen also jeden Tag viele Reize. Das kindliche Gehirn braucht viel länger, um diese Reize zu verarbeiten als das erwachsene Gehirn. Das bedeutet für Eltern, dass sie ihr Handeln auf die Reaktionszeit des Kindes anpassen. Diese Langsamkeit ermöglicht es, Signale achtsam wahrzunehmen und das Kind besser verstehen zu lernen.
  • Geschütze Räume schaffen: Ein geschützter Raum ermöglicht Rückzug und Beruhigung. Beim Wickeln sind Babys vielen Reizen auf einmal ausgesetzt: Sie werden entkleidet, spüren Luft an der Haut und werden an vielen Stellen berührt. Mit einem gerollten Handtuch, das wie ein umgekehrtes U auf die Wickelunterlage gelegt wird, kann eine Begrenzung geschaffen werden. Dadurch fühlt sich das Baby geborgener im Raum. Routinen vermitteln zusätzliche Sicherheit.

Durch Achtsamkeit Sicherheit gewinnen

Die ersten Wochen und Monate mit einem Baby sind eine aufregende Zeit. Neben den vielen neuen Erfahrungen im Familienleben ist auch die Babypflege ein Bereich, der erst einmal unbekannt ist und Eltern vor Herausforderungen stellt. Mit Zeit, Geduld und Feinfühligkeit gelingt es, im Umgang mit dem Säugling mehr Sicherheit zu gewinnen und sensibel auf die Bedürfnisse des Babys eingehen zu können. Das wirkt sich wiederum auf die Beziehung aus. Das Gefühl, in sicheren und umsorgenden Händen zu liegen, lässt beim Baby ein tiefes Vertrauen entstehen. So können Eltern durch die Babypflege Tag für Tag dafür sorgen, dass sich ihr Baby in ihrer Obhut geborgen fühlt. 

Pflegeprodukte für zarte Babyhaut

Zu einer achtsamen Haltung bei der Körperpflege gehört auch eine sorgsame Auswahl der Produkte, mit denen Sie Ihr Baby waschen, eincremen und pflegen. Produkte mit natürlichen Inhaltsstoffen können bei einer gesunden Hautentwicklung mitwirken und die sensible Babyhaut mit wertvollen natürlichen Pflanzenauszügen und Pflanzenölen pflegen und schützen. Auch hier gilt: „Qualität vor Quantität“. Ein Pflegeprodukt mit hochwertigen Pflanzenölen sowie eine Hautschutzcreme für den Windelbereich sind am Anfang ausreichend. Hebammenempfehlung Nummer Eins in Deutschland ist die Calendula Babypflege. Calendula kann durch ihre starken Strukturkräfte zur Hautentwicklung beitragen. Sie hat eine hautberuhigende Wirkung. Das Calendula Pflegeöl parfümfrei enthält Sesamöl, welches reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren ist und dadurch den Aufbau der Hydrolipidschicht unterstützt. Mit dem Pflegeöl kann man zudem auch wunderbar eine entspannende Babymassage machen.

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