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Müde Beine, Wassereinlagerungen und Hämorrhoiden?

In den kommenden Wochen werden Sie noch weiter an Gewicht zunehmen. Nicht nur, weil das kleine Wesen in Ihrem Bauch zunimmt und grösser wird. Auch Ihre Blutmenge erhöht sich, um Sie und das Baby gut zu versorgen. Sie werden Wassereinlagerungen oder müde Beine spüren und gegebenenfalls können Hämorrhoiden auftreten. Scheuen Sie sich nicht davor, sich zu informieren und um Rat zu fragen.

Wassereinlagerungen

Die Hormone sorgen dafür, dass in Ihrem Körper für die Geburt alles schön weich und dehnungsfähig wird und so lagert sich auch Wasser im Gewebe ein. So kann es gut sein, dass Ihre Schuhe nicht mehr so gut passen oder die Armbanduhr enger sitzt. Wenn dieses vermehrte Wasser zur Last wird, sprechen Sie Ihre Hebamme oder den Arzt darauf an und prüfen Sie, ob die Einlagerungen noch im Rahmen liegen. Manchmal wird noch salzarme Kost empfohlen, um Wassereinlagerungen zu reduzieren. Jetzt ist aber nicht der Zeitpunkt, um sich einzuschränken: ganz im Gegenteil. Bereiten Sie sich Ihr Essen so vor, wie es Ihnen gut schmeckt, trinken Sie ausreichend und ernähren Sie sich vollwertig. Ihr Körper sollte jedoch ausreichend Salze bekommen, um das Wasser im Blut zu behalten und um Sie und das Kind optimal zu versorgen. Ist zu wenig Salz im Blut, kann das Wasser nicht gebunden werden und es lagert sich übermässig im Gewebe ab.

Müde Beine?

Eine Massage mit unserem Venadoron® Frische-Gel erfrischt Ihre müden Beine: Ausgewählte pflanzliche Auszügen beleben und spenden neue Frische und Vitalität. Nach einem ereignisreichen Tag wirkt der angenehm frische Citrus-Duft aktivierend und weckt die Sinne. Besonders an warmen Tagen eignet sich Venadoron für einen frischen Start in den Morgen oder zur belebenden Beinmassage zwischendurch. Venadoron fördert nachweislich die Mikrozirkulation der Haut. Sie können durch eine regelmässige Massage der Beine morgens, abends oder mittags die Durchblutung anregen. Die Textur ist leicht kühlend, das fettfreie Gel zieht schnell ein. Massieren Sie immer zum Herzen hin. Gut tut es, wenn Sie anschliessend die Beine etwa für 15 Minuten hochlegen können, auf eine Höhe, die mindestens über den Bauch geht. Verwenden Sie Stützstrümpfe? Auch dann empfiehlt sich Venadoron. Sie können das Gel sogar darüber auftragen: Es ist ein fettfreies Gel, welches die Wirksamkeit des Gummis in den Strümpfen nicht beeinträchtigt.

Hämorrhoiden

Durch die vermehrte Blutmenge, die Weitstellung der Gefässe aber auch durch den Druck, den das Gewicht des Babys auf die unteren Extremitäten ausübt, ist es möglich, dass Ihre Hämorrhoiden – die übrigens jeder Mensch hat – jetzt in der Schwangerschaft nach aussen gedrückt werden. Dies wird verstärkt, weil sie jetzt mehr durchblutet werden. Ein fester Stuhlgang kann zudem begünstigen, dass die Hämorrhoiden nach aussen gedrückt werden. Neben einem sehr unangenehmen Gefühl können Juckreiz und Schmerzen dazukommen. Übungen, die die Beckenbodenmuskulatur trainieren, stärken von innen und wirken kräftigend, so dass die Hämorrhoiden nicht oder nur selten nach aussen gedrückt werden. Ausreichend trinken, viel Bewegung und etwas geschrotete Leinsamen im Essen helfen zudem, den Stuhlgang geschmeidig zu halten.

Falls Sie unter Hämorrhoiden leiden, haben Sie keine Angst, auf eine Fachperson zuzugehen. Hebammen, Apotheker und Ärzte sind mit diesen für Sie sehr unangenehmen Themen vertraut und kennen Mittel und Wege zur Linderung.

 

Arzneimittel

Weleda Hämorrhoidal-Suppositorien eignen sich zur Behandlung von Hämorrhoiden, insbesondere bei inneren Hämorrhoiden, Rhagaden (oberflächliche Hautverletzungen) und Analfissuren. Weleda Hämorrhoidal-Suppositorien enthalten Auszüge von Hamamelisblättern (Zaubernuss) und Rosskastanienrinde, welche sich traditionell als Venentonikum und -adstringens (Stärkung und Zusammenziehen der Gefässwände) bei Hämorrhoiden bewährt haben. Sie wirken lokal gefässabdichtend, blutstillend und entzündungshemmend.  

Zur Linderung von Hämorrhoidalbeschwerden
10 Stk.

Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage. Aufgrund der bisherigen Erfahrungen ist bei bestimmungsgemässer Anwendung kein Risiko für das Kind bekannt. Systematische wissenschaftliche Untersuchungen wurden aber nie durchgeführt. Vorsichtshalber sollten Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit möglichst auf Arzneimittel verzichten oder Ihren Arzt oder Apotheker um Rat fragen.